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Grußwort von Premier Minister Ariel Sharon
an die Jüdischen Gemeinden in der Diaspora
zum 56. Unabhängigkeitstag des Staates Israel
Jerusalem, April 2004

"Der Terror kann unseren Geist nicht brechen"

Zum Anlass des Unabhängigkeitstages ist es mir eine Freude, Ihnen Grüsse aus Jerusalem, der ewigen Hauptstadt des Staates Israel und des jüdischen Volkes zu senden.

Der Jüdische Staat wurde im Kampf geschmiedet. 56 Jahre später müssen wir immer noch das Schwert zur Verteidigung unserer Nation erheben. Aber trotzdem können wir stolz auf unsere Demokratie zurückblicken, die weiter an der Weltspitze steht in Bereichen wie Medizin, Technologie, Landwirtschaft und den Künsten.

Der Krieg des Terrors, der seit dreieinhalb Jahren gegen unser Land gerichtet ist, hat weder unseren Geist gebrochen noch unseren Wunsch nach Frieden ausgelöscht. Wir halten auch heute daran fest, die Bedrohung des Staates Israel durch Terrorismus abzuwenden, während wir gleichzeitig bei unserem Streben nach Frieden keinen Stein unumgedreht lassen.

Wir müssen auch energisch handeln, um unser Ziel zu erreichen, eine Million neuer Immigranten in der nächsten Dekade nach Israel zu bringen.
Ein starkes und dynamisches Israel, belebt vom Beitrag dieser Einwanderer, ist der Schlüssel zum Überleben der Juden in unserem Heimatland und in der Diaspora.

Wir stehen an einem historischen Scheidepunkt und die Zukunft des jüdischen Volkes liegt ausschließlich unser aller Hände. Jetzt, mehr als jemals zuvor, brauchen wir Sie hier mit uns.

Vereint können fortschreiten und unseren gemeinsamen Traum von Frieden, Sicherheit und Wohlstand im Land Israel realisieren.

Chag Sameach,

Ariel Sharon

Keren Hayesod 21.04.2012