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IN DIESER AUSGABE
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Die Not-Situation
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Aliyah-Aktivitäten
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Aliyah-Aktivitäten für die Jugend und ihre Familien
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Hilfe für die Olim aus Uruguay
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Nava Rubenzadeh unterstützt Kinder aus Beer Sheva am
Beit Ariel
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Bruderschaft von Christen und Juden hilft den Bedürftigen
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Neuer Schatzmeister der JAFI
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Neue Einwanderer, die Israels Ansehen in der Welt heben
Aliyah-Update:
Seit der letzten
Hotline vom 1. August 2002 sind 2157 neue Olim in Israel angekommen;
1099 aus der früheren Sowjet-Union und aus Ost-Europa, 312 aus
Argentinien, 421 aus Frankreich, 113 aus Äthiopien und der Rest aus der
Schweiz, England, Deutschland, Belgien, Australien, Süd-Afrika, Nigeria,
Ekuador, Kolumbien, Brasilien, Uruguay, Mexiko,Venezuela, Indien, Kanada und
den Vereinigten Staaten. Seit Beginn dieses Jahres sind 20,356 neue
Einwanderer in Israel angekommen.
1 - Die Not-Situation
a) Solidaritäts-Demonstrationen im Ausland
§ 25 isralische Studenten, die der WUJS (Welt-Vereinigung
jüdischer Studenten) angehören, waren Teil der Jewish Agency-Delegation
beim UN Welt-Gipfel-Treffen für Umweltpolitische Entwicklung in
Johannesburg. Während die Jewish Agency auf dem Gebiet des
Umweltschutzes, Ausbildung und Verbesserung der Lebensqualität viel
anzubieten hatte, war sie auch auf die Möglichkeit vorbereitet, dass die
Konferenz für antisemitische und antiisraelische Zwecke mißbraucht
werden könnte, wie dies der Fall in Durban gewesen war.
§ Dutzende von jüdischen Studenten von der Witwaterstrant
Universität in Johannesburg drückten mit einer
Demonstration auf dem Campus-Gelände ihre Solidarität mit Israel aus.
Diese Demonstration war von der Südafrikanischen Vereinigung jüdischer
Studenten nach dem tragischen Terror-Anschlag auf Studenten an der
Hebräischen Universität in Jerusalem organisiert worden. “Ich war
wirklich tiefbewegt vom Mut, der Hingabe und den Gefühlen, die die
Studenten zum Ausdruck brachten,” sagte Michael Mensky, der Direktor des
israelischen Zentrums von Süd Afrika und Repräsentant der Jewish Agency
und der WZO. Eine ähnliche Demonstration fand in Cape Town statt.
§ Die jüdische Gemeinde von Berlin veranstaltete und
finanzierte zusammen mit der israelischen Botschaft eine
Informations-Reihe. Die Anzeigen-Serie zeigte 50 Foto-Poster von
israelischen Kindern und Jugendlichen, die zu Opfern des Terrors
geworden waren. Diese Poster waren für die Dauer von zehn Tagen in der
Berliner Untergrundbahn ausgestellt worden.
b) Solidaritäts-Missionen
§ Die Toronto UJA Federation King David
Solidaritäts-Mission führte ein intensives fünftägiges
Besuchsprogramm durch, bei dem die Teilnehmer mit politischen und
militärischen Führungspersonen zusammentrafen, das Hadassah Medizinische
Zentrum, die Zentrale der ZAKA (der Organisation, die bei der
Identifizierung von Terror-Opfern hilft) und Terror-Opfer in Jerusalem
besuchten, mit einem Hubschrauber die Grüne Grenzlinie entlangflogen und
einer Gedenkfeier an der Frank Sinatra Cafeteria in der Hebrew
University in Jerusalem beiwohnten.
§ Eine Gruppe von 100 Britischen Jüdischen Studenten
besuchten in diesem Sommer Israel in dem Bemühen, ihre
Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Im Verlaufe ihres Besuches
arbeiteten sie als Freiwillige in Sommerlagern im Norden von Israel, und
verteilten Pakete an Soldaten, ausserdem nahmen sie an Treffen und
Führungs-Seminaren mit ihren israelischen Gastgebern teil.
§ 22 nordmerikanische und südafrikanische Mediziner
bereisten im Rahmen einer Studienfahrt der Jewish
Agency-Einrichtungen der IDF und zivile Noteinrichtungen. Die Ärzte
hatten sich freiwillig bereit erklärt, ihre israelischen Kollegen in
zivilen Krankenhäusern zu ersetzen, wenn diese zu ihrem Reserve-Dienst
eingezogen werden sollten. Dieses Freiwilligen-Programm war von der
Tnuat Aliyah der Jewish Agency organisiert worden in Zusammenarbeit
mit dem Gesundheitsministerium und dem medizinischen Corps der IDF, in
Abstimmung mit der amerikanischen Ärzte-Vereinigung in Israel. Das Ziel
der Mission lag darin, den Teilnehmern das medizinische System des
Landes nahezubringen, sowohl im zivilen wie im militärischen Bereich,
und über seine Bereitschaftseinrichtungen für Notfälle und bei
Terror-Anschlägen zu informieren..
2 - Aliyah-Aktivitäten
§ Am 5. August kamen an einem einzigen Tag 515
Einwanderer ins Land, was in diesem Jahr einen Rekord-Tag darstellt.
380 neue Einwanderer aus der Ukraine und Moldawien kamen im Hafen von
Haifa an und weitere 135 Einwanderer kamen aus anderen Ländern an - aus
dem südlichen Kaukasus, Grossbritannien, den Vereinigten Staaten,
Kanada, Frankreich, Süd-Afrika, Indien und aus dem Iran. Die
Einwanderung aus Moldawien war von einer christlichen Gruppe finanziert
worden, Even Ezer, die auch für den Transport des Gepäcks der
Einwanderer aufkam. Am folgenden Tag kamen weitere 500 neue Einwanderer
an, die die Gesamtzahl der Einwanderer für diese Woche auf 1050
ansteigen liessen, das ist die höchste Anzahl einer wöchentlichen
Einwanderung seit Beginn dieses Jahres. Die Ukraine, wo noch etwa
215,000 Juden leben, stellt gegenwärtig die höchste Zahl an
Einwanderern.
§ Eine Mission von 30 Aliyah-Koordinatoren aus der
Ukraine hielt sich für ein elftägiges Trainings-Seminar in Israel
auf. Sie gehören einem Netzwerk von 450 Aliyah-Koordinatoren in der
gesamten GSU an, es sind ortsansässige Menschen, über die die Jewish
Agency mögliche Einwanderer auch in den entlegensten Gebieten erreichen
kann. Ihre Ausbildung beinhaltet Erst-Informationen über die
verschiedenen Einwanderungs-Programme, über die Universitäten, über
direkte Eingliederungs-Programme der Stadtverwaltungen, über Aliya 2000
Programme und Selah-Programme. Sie studieren auch besondere
Fächer, die sich auf die Gesellschaft Israels beziehen und den möglichen
Kultur-Schock behandeln.
§ Ein dreiwöchiges Ausbildungs-Seminar für fünfunddreissig
erfahrene Hebräisch-Lehrer in der GSU fand in Jerusalem statt,
organisiert von der Erziehungs-Abteilung der Jewish Agency. Über 40,000
Personen lernen Hebräisch und informieren sich über Israel an etwa 300
Ulpanim in der ganzen GSU. Der Lehrgang am Ulpan bereitet die Studenten
auf die Aliyah vor und macht sie auch mit der jüdischen und israelischen
Kultur vertraut.
§ 57 französische Zahnärzte hielten sich in Israel auf,
um an einem besonderen Vorbereitungskurs zur Erlangung der
zahnärztlichen Zulassung in Israel teilzunehmen, und um
sich über die beruflichen Möglichkeiten und Wohnmöglichkeiten in Israel
zu informieren. Nach ihrer Rückkehr nach Frankreich werden sie ihr
Zulassungs-Examen ablegen, das auf Französisch abgehalten wird. Dies ist
das erste Mal, dass diese Prüfung im Ausland stattfindet. “Das
gegenwärtige Programm ist Teil einer neuen Initiative der Jewish Agency,
die auf die besonderen Eingliederungsbedürfnisse einer besonderen
beruflichen Gruppe eingeht und eine Antwort auf das ständig wachsende
Interesse nach Aliyah der französischen jüdischen Gemeinde darstellt,”
sagte Avi Kadoch, Gesandter des Jewish Agency-Büros in Paris, der dieses
Programm in die Wege leitete und die Reise organisierte. Im vergangenen
Monat organisierte die Agency eine Orientierungs-Reise für französische
Mediziner.
§ Zwei Touristen-Gruppen aus der GSU - die
meisten aus Moskau, die weiteren aus St. Petersburg, den Baltischen
Staaten, Weiss-Russland, der Ukraine, Georgien, Azerbaijschan und aus
Usbekistan - besuchten in Israel ein Seminar, das von der Jewish Agency
durchgeführt wurde und darauf abzielt, junge Familien zur Aliyah zu
ermutigen. Die 80 Teilnehmer - jeweils ein Mitglied einer Familie -
setzen sich aus Psychologen, Lehrern, Ingenieuren,
Wirtschaftswissenschaftlern, Steuerberatern, Ärzten und aus Vertretern
anderer Berufe zusammen. Sie besuchten Universitäten, Schulen und
Kindergärten und trafen mit Vertretern von Organisationen zusammen, die
sich mit Eingliederung befassen. Die Besucher machten natürlich auch
eine Rundreise im Land.
3 - Aliyah-Aktivitäten für die Jugend und ihre Familien
§ 100 Eltern aus der früheren Sowjet-Union, deren
Kinder bereits an verschiedenen Erziehungsprogrammen der
Jewish Agency in Israel teilnehmen, besuchten das Land im
Rahmen eines Kurzbesuches, der es ihnen ermöglichte, sich über die
israelische Lebensart und die Arbeitsmarktlage zu informieren und
mit ihren Kindern zusammen zu sein. Es besteht Grund zur Hoffnung, dass
sie bald mit ihren Kindern für immer in Israel vereint sein werden.
§ Eine Gruppe von 40 Eltern von alleine in Israel lebenden
IDF-Soldaten kam in der vergangenen Woche hier an, um ihre Kinder zu
treffen und das Land zu bereisen. Ihr Besuch ist Teil des
Keshet-Programmes der Jewish Agency, das seit dem letzten Jahr
läuft. Das Ziel des Programmes liegt darin, es Eltern von alleine in
Israel lebenen Soldaten aus der früheren Sowjet-Union zu ermöglichen,
ihre in der IDF dienenden Kinder zu besuchen und auch selbst mehr über
Aliyah-Möglichkeiten für sich in Israel herauszufinden. Die meisten der
Kinder, die von ihren Eltern besucht wurden, dienen in Elite-Einheiten
der IDF. Einige von ihnen haben ihre Eltern seit mehreren Jahren nicht
mehr gesehen und dieser Besuch wird ihrer Moral einen positiven Schub
verleihen. Der einwöchige Besuch beinhaltete Rundreisen in Israel und
ausführliche Informationsprogramme über Einwanderungs- und
Eingliederungsmöglichkeiten. Der Höhepunkt ihres Besuches war ein
Wochenend-Seminar gemeinsam mit ihren Kindern in einem Hotel in Tel
Aviv.
§ Teilnehmer des Selah- (Hebräisches Akronym für
die Worte Studenten vor ihren Eltern) und des Atid-
Programmes der Jewish Agency sind kürzlich in Israel zum Besuch des
gegenwärtigen Schuljahres angekommen. Insgesamt nehmen 650 junge
Erwachsene aus der früheren Sowjet-Union in diesem Jahr an Selah
teil und 140 weitere nehmen an dem parallelen Atid- Programm für
argentinische Studenten teil. Diese Programme bereiten Abiturienten auf
ihre weiterführende Ausbildung an Universitäten in Israel vor. Das
Selah- Programm für GSU-Studenten befindet sich gegenwärtig in
seinem 7. Jahr. Bis heute wurde die überwiegende Mehrheit der 6,300
Absolventen dieses Programmes an israelischen Universitäten und
technischen Instituten aufgenommen. Etwa die Hälfte der Absolventen des
Programmes dienen in der IDF, die meisten in Einheiten, die im Feld
dienen. Die Selah und Atid-Programme sind zu Begriffen für
die erfolgreiche Eingliederung in die Gesellschaft Israels geworden.
§ Insgesamt nahmen 5000 Jugendliche an 66 Sommer-Lagern
in ganz Israel teil, die von der Jewish Agency organisiert und vom Keren
Hayesod und dem UJC finanziert wurden, um Jugendliche von den Strassen
fernzuhalten - wegen der Sicherheitslage. Die Lager boten kulturelle
Arbeitskreise, sportliche Veranstaltungen und viel Spass. Viele der
Programme hatten das Ziel, verschiedene Bevölkerungs-Gruppen zu
integrieren: neue Einwanderer mit eingesessenen Israelis, sozial
gefährdete Jugendliche mit “normalen’ Jugendlichen, sozio-ökonomisch
gemischte Gruppen aus Kindern und taube Kinder mit hörfähigen Kindern.
§ Ein Sommer-Ulpan für junge Erwachsene aus der
früheren Sowjet-Union begann kürzlich im Ibim Jugend-Dorf im Negev.
Fünfzig junge Erwachsene im Alter von 17 - 26 Jahren kamen zu einem
fünfwöchigen Jewish Agency-Treffen zusammen, das zusätzlich zu den
Hebräisch-Kursen auch besondere Seminare und Besuche von Stätten von
nationaler und historischer Bedeutung in Israel beinhaltete.
§ Dutzende von Winter-Lagern für jüdische Jugendliche
im Alter von 13 - 17 Jahren finden in Brasilien, Argentinien, Chile und
Uruguay statt. Die Lager, die von drei Tagen bis eine Woche dauern,
werden von der Jewish Agency zusammen mit Zionistischen
Jugend-Bewegungen sowie mit örtlichen Jugendbewegungen und
Organisationen durchgeführt. Die Leiter sind Absolventen des Institutes
für Jugendleiter aus dem Ausland der Jewish Agency sowie
Ausbildungs-Gesandte.
§ Über 10,000 Jugendliche aus der gesamten GSU nahmen
an Sommer-Lagern für Jugendliche aller Altersgruppen teil, die
Teilnehmer kamen von Grundschulen wie von Universitäten. Die
Lager-Programme fanden unter dem Motto statt: “Davka Israel, Davka Now”.
Für viele der Jugendlichen war es ihr erster Kontakt mit dem Judentum
und mit Israel.
4. Hilfe für die Olim aus Uruguay
Die Exekutive der Jewish Agency hat beschlossen, bis zum 31. Dezember
2002 den Olim aus Uruguay die gleiche Hilfe wie für die Olim aus Argentinien
zukommen zu lassen, vorgesetzt die Regierung Israels handelt ebenso. Dies
ist auf die harten wirtschaftlichen Bedingungen in Uruguay zurückzuführen,
die in den letzten Wochen bekannt wurden. Die geschätzten Kosten für die
Jewish Agency, 200 Olim nach Israel zu bringen, belaufen sich auf $1.4
Millionen. Die Finanzierung dieser Aktion würde aus den Mitteln des
Not-Programmes erfolgen.
Zusätzlich bereitet die Jewish Agency Aktionen vor, um die Aliyah aus
Uruguay zu verstärken, indem die Zahl der Gesandten in diesem Land erhöht
wird und die Informationsmöglichkeiten über die Eingliederung in Israel
verbessert werden. Die geschätzten Kosten für die besonderen Aktionen im
Laufe von vier zusätzlichen Monaten werden auf $80,000 Dollar geschätzt. Die
Finanzierung dieser Ausgaben erfolgt aus dem laufenden Haushalt der
Aliyah-Abteilung.
Der Ausbildungs-Bedarf für die dortige jüdische Gemeinde wird im Jahr
2003 näher untersucht werden.
5. Nave Rubenzadeh, die internationale Präsidentin der KH-Women’s
Division, hilft
benachteiligten Kindern in Beer Sheva
Ein neues wichtiges Projekt wird gegenwärtig zusammen mit der
Rashi-Stiftung und dem Erziehungs-Ministerium in Beit Ariel in Beer
Sheva durchgeführt. Das Ziel liegt darin, Kinder mit besonderen
Lern-Problemen in den normalen Schul-Stundenplan einzubeziehen. Beit Ariel
wird das Projekt beaufsichtigen, während gleichzeitig die normalen
Aktivitäten am Morgen und Abend weitergehen.
Beit Ariel wurde 1986 von der Rubenzadeh-Familie aus Argentinien zum
Gedenken an ihren Sohn Ariel æ"ì in Zusammenarbeit mit dem Keren
Hayesod-United Israel Appeal, der Jewish Agency, dem Erziehungs-Ministerium
und der Stadtverwaltung von Beer Sheva gegründet. Die
Ausbildungs-Einrichtung entwickelt fortwährend neue Projekte mit dem Ziel,
den Unterrichtsstandard in Beer Sheva zu verbessern. Das Zentrum bietet auch
Kurse für talentierte Kinder aus sozial schwachen Nachbarschaften an.
1,000 Kinder und Jugendliche aus Beer Sheva und den umliegenden Gegenden
nehmen an den Kursen des Zentrums teil, viele davon sind neue Einwanderer
aus Äthiopien, Usbekistan in der früheren Sowjet-Union, Argentinien und aus
anderen Ländern. In jedem Jahr werden den Schülern Stipendien angeboten. In
diesem Jahr standen erheblich mehr Stipendien als üblich zur Verfügung, was
auf die Zunahme von Olim zurückzuführen ist, die dieses Zentrum besuchen.
Im Rahmen der Keren Hayesod Welt-Solidaritäts-Konferenz im Juni fand die
jährliche Stipendien-Verleihung statt, unter den Teilnehmern waren: Nava
Rubenzadeh, Präsidentin von Beit Ariel und Internationale Präsidentin der KH
Women’s Division; Matan Vilnai, Minister für Wissenschaft, Kultur und Sport;
Botschafter Avi Pazner, Welt-Vorsitzender des Keren Hayesod; Gad Ben Ari,
General-Direktor des Keren Hayesod; Ya’akov Turner, Bürgermeister von Beer
Sheva; Weizman Shiri, M.K.; Avishai Braverman, Präsident der Ben
Gurion-Universität im Negev; Eli Elalouf, General-Direktor der
Rashi-Stiftung, zusammen mit Freunden des Keren Hayesod, Beer Sheva,
Schülern und ihren Familien.
Nachfolgend ein Brief einer Mutter, deren Sohn, ein neuer Einwanderer aus
Argentinien, seinen Dank für die Stipendien im Namen der Schüler ausdrückt:
“Ein neuer Einwanderer zu sein ist nicht leicht. Es ist nicht einfach
einen gewohnten Ort zurückzulassen, Gewohnheiten und Menschen, die man
liebt, und plötzlich in ein neues unbekanntes Land mit Menschen zu kommen,
die man nicht kennt. Wir sind glücklich, dass wir nicht alleine sind. Beit
Ariel umarmte uns sofort. Wir haben das Gefühl, dass Bruno, unser Sohn, der
die ORT-Schule in Argentinien besuchte, nicht alleine nur mit seinen Eltern
hier ist, sondern als Teil der gesamten Beit Ariel-Familie, die uns und ihm
in allen Fragen zur Seite stand. Wir danken allen in Beit Ariel aus ganzem
Herzen für ihre Unterstützung, ihre Wärme und ihre Freundschaft. Vielen
Dank.”
Beatrice und Miguel Schatman
6. Internationale Bruderschaft aus Christen und Juden hilft Äthiopiern
und anderen Menschen in Not
§ Die Beit Avraham (Haus Abraham) Synagoge
in Afula wurde im letzten Monat in Anwesenheit von Afulas Bürgermeister,
Yitzhak Meiron, den Oberrabbinern der Stadt, Rabbi Yechiel Eckstein,
Präsident der Internationalen Bruderschaft von Christen und Juden und
Mitglied des KH-UIA Treuhänder-Gremiums, zusammen mit über
zweihundert äthiopischen Einwohnern von Afula eingeweiht. Das schöne und
moderne Synagogen-Gebäude wurde mit Hilfe der Bruderschaft eingerichtet.
Zuvor hatte Rabbi Eckstein auch an der Eröffnung der ersten äthiopischen
Synagoge in Beit Shean teilgenommen, die eine aktive und wachsende
äthiopische Gemeinde aufweist. Diese Synagoge, sie heisst Shevet
Achim Gam Yachad, wurde ebenfalls mit Hilfe der Bruderschaft
gegründet.
§ In Beer Sheva finanziert die Bruderschaft die
Unterhaltskosten für das grosse
Geistige Gemeinde-Zentrum, das Hunderten von äthiopischen
Einwohnern der Stadt zur Verfügung steht. Die Internationale
Bruderschaft aus Christen und Juden hat in den letzten Monaten $1
Million Dollar für die Gründung von 4 weiteren geistigen Zentren
zugunsten der äthiopischen Gemeinde in Israel zur Verfügung gestellt.
Rabbi Eckstein traf sich persönlich mit den Bürgermeistern und den
äthiopischen Gemeindevorsitzenden von Ashkelon, Lod und Rehovot und
besichtigte die vorgesehenen Standorte. Eckstein sagte über diese
Projekte: “Seit 1998 hat uns die grosszügige Hilfe unserer christlichen
Freunde und Förderer dabei geholfen, dass Tausende von äthiopischen
Juden nach Israel einwandern und sich hier ein neues Leben aufbauen
konnten. Wir akzeptieren jedoch auch den Wunsch der äthiopischen
Gemeinde, die ihr einzigartiges Erbe und ihre kulturelle Identität
bewahren möchte, und dieses aufwändige und wichtige Projekt ist unser
Beitrag dazu, dieses Bedürfnis zu erfüllen.”
§ Zusätzlich zu diesem Projekt wendet die Bruderschaft
jährlich Millionen von Dollar für die Berufsausbildung der
äthiopischen Einwanderer auf sowie für ihre Einbindung und ihre
Integration die Arbeitswelt Israels auf.
§ Die Bruderschaft genehmigte kürzlich auch ein
Not-Unterstützungsprogramm für die Stadt Lod. Das Programm
wurde bei einem besonderen Arbeitstreffen mit Ministerpräsident Ariel
Sharon und dem Bürgermeister von Lod, Maxim Levi in Lod veröffentlicht.
Rabbi Eckstein sagte, dass das Programm dazu gedacht ist, der Stadt zu
helfen, dringende Probleme im Sozialbereich und im Bereich der
Einwanderer-Eingliederung zu lösen. Die Probleme der Stadt wurden dem
Direktor der Bruderschaft, Dvora Ganani, bei einem Arbeitstreffen mit
dem Bürgermeister erläutert. Als Ergebnis beschloss die Führung der
Bruderschaft, Lod zu helfen, indem ein Jugendklub für eingewanderte
Jugendliche und ein Klub für ältere Einwanderer eingerichtet werden
soll, der sofort eröffnet wird; sechs neue soziale Dienstleistungen und
Stellen für Einwanderer-Eingliederung werden geschaffen und zusätzliche
Mittel für die Einrichtung und andere Projekte werden bereitgestellt.
Die IFCJ beschloß auch, den Sozial-Haushalt für besondere Bedürfnisse
von Lod zu verdoppeln. Die Bruderschaft teilte mit, dass sie auch
weiterhin den $1 Million Dollar teuren Bau des geistigen Zentrums für
die Tausende von äthiopischen Einwanderern finanzieren wird, die in der
Stadt leben.
In den letzten Jahren hat die IFCJ etwa $60 Millionen Dollar von
christlichen Freunden an Spenden für Projekte in Israel erhalten, die
sich auf die Bereiche der Aliyah und Eingliederung, der Hilfe von Armen
und der Sozialfürsorge in Israel beziehen. Im letzten Jahr hat die IFCJ
etwa 20 Städte in ganz Israel besonders geholfen und prüft gegenwärtig
Anfragen von 20 weiteren Städten.
7. Neuer Schatzmeister der JEWISH AGENCY
Shai Hermesh wurde zum Schatzmeister der Jewish Agency und der WZO
gewählt. In den vergangenen 15 Jahren arbeitete er als Leiter des Sha’ar
Ha’Negev Regional-Rates. Er war direkt an der Gründung des Sapir
Akademischen College in Sha’ar Ha’Negev beteiligt, die die größte
Regional-Hochschule in Israel ist. Hermesh, 58, hat einen MA in
Geschäftsmanagement, den er an der Hebrew Universität in Jerusalem erworben
hat. Er ist verheiratet, Vater von fünf Kindern und Mitglied des Kibbutz
Kfar Aza. Er ist ein langjähriger Partner von KH-UIA, mit dem er viele
Projekte in Sha’ar HaNegev verwirklicht hat.
8. Neue Einwanderer, die Israels Ansehen in der Welt heben
§ Stabhochspringer Alex Averbukh, 27, der aus Sibirien
im Jahre 1999 einwanderte, war der erste Israeli, der eine Goldmedaille
bei Europäischen Leichtathletik-Meisterschaften in München gewann.
Averbukh war der einzige Stabhochspringer, der über 5.85 Meter sprang
und die beiden deutschen Finalgegner besiegte. Es war ein bewegender
Augenblick für die israelischen Zuschauer in München, die gekommen
waren, um an der Gedenkveranstaltung für die 11 israelischen Athleten
teilzunehmen, die vor 30 Jahren im Jahre 1972 bei den Olympischen
Spielen ermordet worden waren und auch für Averbukh, der sagte: “Mir
sind die tragischen Ereignisse von 1972 bekannt, aber ich glaube, dass
es manchmal nötig ist, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und an
die Zukunft zu denken. Ich widme diese Medaille meinem Vater (der erst
kürzlich verstarb) und dem Volk Israels. Ich möchte dem israelischen
Volk ein kleines Geschenk machen, als Ersatz für die Nachrichten, die
nicht so gut sind.”
§ Der junge israelische Pianist Boris Giltberg gewann
den Internationalen Piano-Wettbewerb in Spanien. Giltberg, 18, wanderte
1990 aus Moskau nach Israel ein. Er gewann den Preis über $20,000 Dollar
und Einladungen für Konzerte in Europa. Im Finale schlug Giltberg einen
Amerikaner chinesischer Abstammung, der vorher einen Chopin-Wettbewerb
in Warschau gewonnen hatte sowie einen Pianisten aus Korea.
§ Der israelische Dokumentarfilm “It Kinda Scares Me”
(Hebräischer Titel: Tomer VeHasrutim, Deutsch: Es macht
mir irgendwie Angst) von Tomer Heymann gewann den ersten Preis für
Dokumentarfilme beim Internationalen Film-Festival von Melbourne in
Australien. Der Film dokumentiert Heymanns Erfahrungen als Aufseher
einer Gruppe von Jungen in Azur, einer Siedlung im Zentrum des Landes.
Der Film hatte vorher bereits den Israel Film und Fernseh-Akademie-Preis
sowie den Torino Festival-Preis gewonnen und war beim Edinburgh Festival
gezeigt worden. Heymann gewann $3000 australische Dollar als Preisgeld.
Keren Hayesod
02.04.2008
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