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HOTLINE 33 - 15. April 2004

In dieser Ausgabe:
Nachrichten aus den englischsprachigen Ländern des Keren Hayesod

1 – KH-Spender unterstützen Bar/Bat Mitzvah-Feiern für Terror-Opfer
2 – UJIA- Dinner im gesamten UK-Bereich erzielten Rekordergebnisse
3 – Erstmaliger Kampagnen-Start beim UIA Hong Kong
4 – Australische Kampagnen-Eröffnungs-Veranstaltungen
5 – Süd-Afrikanische Eröffnungs-Veranstaltungen
6 -  Süd-Afrikanische Synagogen spenden Sifrei Toras für die äthiopische Gemeinde in Israel
7 - Jennas Bat-Mitzvah-Abenteuer in Israel – UJA aus Ottawa
8 – Junge britische Freiwillige kamen für Tu B’Shvat in Israel zusammen
9 -  Süd-Afrikanische Jugendliche und Lamitnadev "malen Beit
Shemesh"
10 – Australische Studenten besuchten Ramat Hadassah
11 - Montreal hilft bei der Gründung der Pionier Negev-Gemeinde
12 –
Torontos Missionen stärken Partnerschaft mit Eilat
13 – Bonkers der Clown erheitert Toronto

 

1 – KH-Spender unterstützen Bar/Bat-Mitzvah-Feiern für Terror-Opfer

Am Donnerstag, 26. Februar 2004, versammelten sich 71 junge Terror-Opfer am Kotel für eine besondere Bar/Bat Mitzvah-Feier. Das Ereignis, das von der KH/JAFI-Stiftung für Terror-Opfer veranstaltet worden war, wurde von einem anonymen Spender gestiftet und von Kady Goldlist, einem jungen Mädchen aus Kanada, die ihre eigenen Bat-Mitzvah-Geschenke spendete, um jungen israelischen Terror-Opfern eine Freude zu bereiten.

Zu den jungen Bnei/Bnot-Mitzva-Gästen sprachen am Kotel eine Reihe von Würdenträgern einschließlich des sephardischen Oberrabbiners Shlomo Amar, Oberrabbiner Yona Metzger, Tourismusminister Benny Eilon, Sozialminister Zevulun Orlev  sowie Jerusalems Bürgermeister Uri Lopoliansky.

Der Feier folgte eine Tour durch die Tunnels unter der Westwand und ein festliches Mittagessen. Der Tag erreichte seinen Höhepunkt bei einem "Happening" in der Residenz des Staatspräsidenten, wo die Kinder von einem israelischen Spitzensänger und einem der bekanntesten Moderatoren des israelischen Fernsehens unterhalten wurden. Präsident Katzav begrüßte die Kinder mit "großer Liebe des Staates Israel und des jüdischen Volkes" und wünschte ihnen viel Erfolg, Glück und persönliche Erfüllung in ihrem weiteren Leben.

2 – UJIA-Dinner im gesamten UK-Bereich erzielten Rekordergebnisse

Die UJIA des UK eröffnete die Kampagne 2004 vom 18. bis 22. Januar mit einer ganzen Reihe von Dinner, die Rekordergebnisse erzielten. Insgesamt erbrachten die Veranstaltungen £5.9 Millionen für die UJIA Israel Now, Jewish Future Kampagne. Ohne Zweifel war der Höhepunkt der Woche das jährliche UJIA Dinner in London am 22. Januar 2004, das eine Rekordsumme von £4.8 Millionen erbrachte.

Gastredner war Ari Fleischer, der frühere Regierungssprecher von US-Ex-Präsident Bill Clinton, der zu fast 750 Gästen beim Dinner in London im  Grosvenor House Hotel sprach. Ari Fleischers Rede folgte seiner Teilnahme beim erfolgreichen jährlichen Manchester UJIA Dinner am vorherigen Tag, das über £750,000 erbrachte.

Der Veranstaltung wohnten fast 500 Gäste bei.

Avraham Burg, MK war der Gastredner bei dem jährlichen Dinner in Glasgow und Leeds, die am 18. und 19. Januar stattfanden.

Als er die Veranstaltungen zusammenfasste, sagte UJIA-Vorsitzender David Cohen: "Dies war im ganzen Land eine außergewöhnliche Woche des Spendensammelns für den UJIA. Als führende Unterstützungsorganisation für Israel und der jungen jüdischen Menschen im Vereinigten Königreich, sind wir erfreut darüber, dass unsere Gemeinschaft erneut ihre Hingabe für diese wichtigen Dinge unter Beweis gestellt und bisher nicht dagewesene Summen aufgebracht hat, Ich möchte mich erneut bei unseren Gästen für ihre großzügige Unterstützung der UJIA bedanken."

3 – Erstmaliger Kampagnen-Start beim UIA Hong Kong

Am 4. März 2004 hielt der Keren Hayesod-UIA Hong Kong seine erste Kampagnen-Eröffnungsveranstaltung ab, die vom KH-Repräsentanten Carmi Dishon organisiert worden war. Über 250 Gäste wohnten der Veranstaltung bei, einschließlich vieler erstmaliger Spender. Ehrengast war der frühere Ministerpräsident Israels, Shimon Peres, der eine eindringliche Rede hielt, gefolgt von einem Spendenaufruf des Keren Hayesod-Direktors Gad Ben-Ari. Diese hoch erfolgreiche Veranstaltung bezeugt die Tatsache, dass der Keren Hayesod weniger als ein Jahr nach Eröffnung des ersten Büros in Hong Kong, bereits eine zentrale Rolle unter den jüdischen Gemeinde im Fernen Osten einnimmt.

4 – Australische Kampagnen-Eröffnungs-Veranstaltungen

Insgesamt wohnten über 5,000 Menschen den Kampagnen-Eröffnungsveranstaltungen in ganz Australien bei, die vom 7. bis 10. März 2004 stattfanden. Ein besonderes Video, das vom KH produziert worden war, zeigte den früheren Ministerpräsidenten Israels, Shimon Peres, der in einer Grußbotschaft den Teilnehmern der Veranstaltungen erklärte, warum er diesen nicht persönlich beiwohnen konnte, obwohl er als Gastredner angekündigt worden war.  Er betonte, dass er in diesen schweren Zeiten in Israel sein müsste, in denen es um die Roadmap-Verhandlungen und den Friedensbemühungen zwischen Israel und den Palästinensern ging.

a) Sydney

Eine Rekord-Zahl von Besuchern wohnte dem Präsidenten Division Dinner bei, das dem NSW UIA 2004 Kampagnen-Start Anfang März vorausging. Die Hauptveranstaltung, die von den KH-Repräsentanten David Kogan und Irit Barash veranstaltet worden war, fand am 8. März im Darling Harbour Convention Center statt, an der über 3,000 Gäste teilnahmen. Hauptredner war David Makovsky, ein leitendes Mitglied des Washington Center on Near East Affairs, der eine erhellende Analyse der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten gab.

Einer der Höhepunkte des Abends war die Teilnahme von General Amir Eshel, der die Gäste an seiner bewegenden Teilnahme als Pilot der führenden Maschine des IDF-Luftwaffen-Geschwaders bei ihrem Überflug von Auschwitz teilhaben ließ. Insgesamt war es für alle Teilnehmer eine gefühlsbetonte und bereichernde Erfahrung.

b) Melbourne

Die Jüdische Gemeinde von Melbourne verzeichnete eine Rekordteilnahme bei ihrem United Israel Appeal of Victorias 2004 Campaign Launch Dinner am 10. März 2004, das von den KH-Delegierten Pini Shimon und Sharon Avis organisiert worden war und dem 1600 Gäste beiwohnten. Das Terror-Opfer und Überlebende eines Selbstmord-Terroranschlages in Jerusalem sowie eine neue Olah in Israel, Gila Weiss, überbrachte trotz ihrer schrecklichen Verletzungen eine Botschaft der Hoffnung und Eingebung und betonte ihre Entschlossenheit, in Israel, ihrer neuen Heimat, ein normales Leben führen zu wollen.

Gastredner war David Makovsky, der einen Einblick in die politische Lage in Israel im Rahmen der komplexen Situation des Nahen Ostens verschaffte. Hon. Peter Costello, Finanzminister von Australien, erzählte von den Höhepunkten seiner kürzlichen Reise nach Israel und versicherte der jüdischen Gemeinde von Australien, dass sich die Regierung von Australien unerschütterlich für die Sicherheit Israels einsetzen werde. Die Liste der Redner beinhaltete Ron Dodge, der seine erste Rede als neuer Vorsitzender der UIA Victoria gab, Stanley Roth, Bundesvorsitzender der UIA, der Grüsse aus Sydney überbrachte, und Jack Smorgon AM, Präsident der UIA Victoria.

c) Perth

Die 600 Gäste beim UIA Perth Appeal Launch am 10. März, der von der örtlichen Kampagnen-Direktorin Ruth Cohen organisiert worden war, zeigten sich besonders von den Kenntnissen des Gastredners David Makovsky beeindruckt, als er die gegenwärtige Lage des Nahen Ostens beschrieb. Eine Botschaft an die jüdische Gemeinde in Perth von Shimon Peres konzentrierte sich auf die Tatsache, Israel in Stärke beizustehen und Brig. General Amir Eshel berührte alle Herzen, als er davon erzählte, wie ein Geschwader der IDF-Luftwaffe im September 2003 Auschwitz überflog. Der Morgen erreichte seinen Höhepunkt als UIA Präsident Geoff Morris von Perth für seine außergewöhnliche Hingabe und Großzügigkeit für Israel und das jüdische Volk geehrt wurde.

Perths Women's Division überreichte stolz zwei neue Löwe von Judah-Nadeln bei der Eröffnung der 2004-Kampagne im März. Fast 200 Frauen wohnten dem Dinner bei und wurden sowohl inspiriert wie emotionell tief bewegt, als sie die Geschichten des Terror-Opfers Gila Weiss und von Emunah Hassin, dem Direktor des Sha'are Zedek Hospitals, hörten. Sie reagierten auf die Spendenaufrufe mit 20 % höheren Beiträgen als bei der vorjährigen Kampagne.

5 – Süd-Afrikanische Eröffnungs-Veranstaltungen

800 Gäste wohnten der Campaign Opening -Veranstaltung der IUA-UCF in Süd-Afrika bei, die am 17. März 2004 stattfand. Der Nazi-Jäger Dr. Ephraim Zuroff, der Hauptredner der Veranstaltung, gab eine außergewöhnliche Analyse des "neuen Antisemitismus", das die Gäste darin bestärkte, für ein starkes Israel einzutreten und ihren Beitrag zu leisten. Oberrabbiner Cyril Harris wurde mit einem besonderen Preis des Keren Hayesod in Israel für seine Hingabe und seinen Einsatz zugunsten des IUA-UCF, des Staates Israel und der örtlichen jüdischen Gemeinde ausgezeichnet.

6 -  Süd-Afrikanische Synagogen spendeten Sifrei Toras für die äthiopische Gemeinde in Israel

Drei Sifrei Toras wurden von Südafrikanischen Gemeinden der äthiopischen Gemeinde in Israel gespendet. Die Sifrei Toras wurden an Shlomo Mula übergeben, der sich bei der JAFI um äthiopische Angelegenheiten kümmert. Die Übergabe nahmen KH-Weltvorsitzender Botschafter Avi Pazner; der Vorsitzende des KH World Board of Trustees Harvey Wolfe; der KH-Gesandte in Süd-Afrika, Rabbi Adi Sultanik und KH Rabbinic Forum Direktor Mike Bailey bei einer Feier vor, die im Rahmen eines Kampagnen-Kabinett-Treffens am 20. Februar 2004 in Anwesenheit der Keren Hayesod-Weltvorsitzenden stattfand.

Die Sifrei Toras wurden von der Port Elizabeth Hebrew Kongregation, der Durban Hebrew Kongregation und der Boxburg Jewish Kongregation gespendet, als Reaktion einer Initiative des Keren Hayesod Rabbinischen Forums in Zusammenarbeit mit der International Fellowship of Christians and Jews. Dank der Spenden, die von Rabbi Yechiel Eckstein, Präsident der IFCJ, aufgebracht wurden, hat der Keren Hayesod Synagogen und kulturelle Zentren in Ashkelon, Lod und eine weitere in Ramle, die gegenwärtig errichtet wird, gebaut. Doch nach der Einweihung und Inbetriebnahme dieser Zentren stellte sich heraus, dass es nicht genügend Sifrei Toras gab. Dies veranlasste das KH-Rabbinische Forum, mit diesen Kampagnen in Verbindung zu treten und sie aus ihren Synagogen um Sifrei Toras zu bitten. Bisher haben sie sieben erhalten, einschließlich dieser drei.

Es fehlt nach wie vor an genügend Exemplaren. Gemeinden, die daran interessiert sind, Sefer Toras zu spenden, sind dazu eingeladen, sich mit dem Direktor des Keren Hayesod Rabbinischen Forums, Mike Bailey (mike@kh-uia.org.il), in Verbindung zu setzen.

7 - Jennas Bat-Mitzvah Abenteuer in Israel – UJA aus Ottawa 

Cindy und Roger Greenberg schenkten ihrer Tochter Jenna eine ganz besondere Bat-Mitzvah-Feier – auf dem Gipfel von Massada. Aus Anlass dieser ganz besonderen Feier brachten sie im Rahmen einer 10tägigen Keren Hayesod-UJA-Mission eine Gruppe von 93 Freunden nach Israel – Familienmitglieder, Freunde, Kollegen, und drei von Jennas besten Freunden. Für viele war es ihr erster Besuch in Israel und für viele andere bot diese Reise die Gelegenheit, das Land nach langer Zeit wieder einmal zu besuchen.

Diese Mission beinhaltete Rundfahrten, Informationsstunden, besondere Aktivitäten für Kinder, Teilnahme an archäologischen Grabungen und Besuche in der kanadischen Partnerschafts-2000 Region an der Grenze in Nord-Israel. Der Höhepunkt der Reise war, natürlich, die Bat-Mitzvah, die am Montag, 22. März 2004 stattfand. Der kanadischen Gruppe schlossen sich zahlreiche israelische Freunde an. Etwa die Hälfte der Gruppe nahm die Seilbahn hinauf zum Gipfel nach Massada, während die andere Hälfte, einschließlich Jenna und ihre Freunde, kühn den "Schlangenpfad" am frühen Morgen emporstiegen. "Als ich die lange Gruppe von 120 Menschen sah, die vor mir her gingen", erzählte Roger, "sah ich das Ergebnis einer einjährigen Arbeit. Alle diese Menschen waren hier, weil ich sie darum gebeten hatten, hierher zu kommen." Die Bat-Mitzvah-Feier unter Leitung von Rabbi Andy Sachs wurde von der Familie und Freunden organisiert, die nach Jennas wundervoller Torah-Lesung spontan zu Gesängen anstimmten.

8 – Junge britische Freiwillige kamen für Tu B’Shvat in Israel zusammen

120 britische Freiwillige aus verschiedenen jüdischen Jugendbewegungen, die am UJIA Gap Jahres-Programm teilnahmen, fanden sich an Tu B’shvat zu ihrem ersten gemeinsamen Wochenende zusammen. Von der UJIA organisiert, gab ihnen das Wochenende die Möglichkeit, sich mit ihren Freunden wiederzutreffen und andere Bekannte zu treffen, die gerade ein Jahr in Israel verbrachten. Es eröffnete ihnen auch die Möglichkeit, mehr über die UJIA zu erfahren und über die Projekte, die diese Organisation sowohl in Israel wie in UK unterstützt.

Das Seminar fand in Shlomi statt, einer Stadt, die im Laufe der Zeit über das UJIA Partnerschafts-Programm 2000 enge Beziehungen zur britischen Gemeinschaft aufgebaut hat. In den beiden Tagen gewannen die Teilnehmer einen Einblick in den enormen Nutzen, den diese Partnerschaft durch Investitionen, freiwillige Programme und Mifgashim - ‘Begegnungen’ für beide Seiten hat. Bürgermeister Gabi Ne’eman von Shlomi war anwesend und sprach zu der Gruppe und betonte erneut die Bedeutung der Partnerschaft für beide Seiten. Die Teilnehmer feierten Tu B’Shvat, indem sie Bäume in der Nähe des UJIA Partnerschafts-Parks pflanzten und einen besonderen Tu B’Shvat-Sederabend abhielten.

9 -  Süd-Afrikanische Jugendliche und Lamitnadev "malen Beit Shemesh"

Beit Shemesh hieß vor kurzem etwa 400 Südafrikanische Jugendliche willkommen. Sie besuchten Israel im Rahmen einer Mega-Mission, die von dem Jewish Agency Israel Center in Johannesburg organisiert worden war. Die Lamitnadev Freiwilligen Gemeinschaft, die mit Unterstützung der der Partnerschafts- 2000-Initiative ins Leben gerufen worden war, organisierte ein besonderes praktisches Freiwilligen-Programm für die Jugendlichen, das daraus bestand, die Adayahu und Elyakim-Schulen in Beit Shemesh auszumalen und zu verschönern.

Die Aktivität der Schulen bildet nur eine der Komponenten des Lamitnade Comprehensive Erneuerungs-Programms der Schulen im sozialen und baulichen Bereich, das in Zusammenarbeit der Direktorate der Schulen und des Nachbarschafts-Komitees unter Anleitung der Architektur-Abteilung der Universität von Tel Aviv durchgeführt wird.

10 – Australische Studenten besuchten Ramat Hadassah

Eine Gruppe von 80 australischen Studenten besuchte im Januar im Rahmen eines sechswöchigen Akademie-Programms das Ramat Hadassah-Jugenddorf. Nach der Tour im Jugenddorf, das von der Young Leadership des UIA Australien unterstützt wird, teilten sich die Besucher in kleine Gruppen auf und hatten die Gelegenheit, sich mit den Studenten von Ramat Hadassah zu treffen, mehr über das Leben im Dorf zu erfahren, ihre Tiere im Rahmen des Haustier-Therapieprogrammes zu sehen, und mit ihnen bei Kunstprojekten zusammen zu arbeiten wie zum Beispiel bei der Gestaltung ihres Klub-Raumes. Obwohl einige Gruppen auf Sprachbarrieren stießen, gelang es ihnen durch "Lächeln zu kommunizieren" und die Freundschaft wurde durch ein Fußballspiel zwischen den Gastgebern in Ramat Hadassah und den australischen Besuchern besiegelt.

11 - Montreal hilft bei der Gründung der Pionier Negev-Gemeinde

Im Januar zog eine Gruppe von 10 Pionier-Familien nach Givot Bar – eine neue Gemeinde in B'nei Shimon, der Partnerschaft 2000-Region (neben Beer Sheva) von Montreal. Während sie sich in ihren neuen Wohnungen in der Wüstenregion einleben, suchen sie nach Freiwilligen aus Montreal, die ihnen dabei helfen, die Gemeinde zu entwickeln.

12 – Torontos Missionen stärken Partnerschaft mit Eilat

Eine Anzahl von Mission aus Toronto brachte in diesem Winter fast 150 Personen nach Eilat und in die anliegende Eilat-Region, um den Gedanken der Partnerschaft 2000 (P2K) mit Leben zu erfüllen; es sind starke Bande, die lebende Brücken zwischen Toronto und Israel entstehen ließen.

Mitglieder der UJA Föderation Erwachsenen Freiwilligen Mission verbrachten ein unvergessliches Chanukkah-Fest in Israel, wo sie Gäste der Sitar Indischen jüdischen Gemeinde waren. Teilnehmer des Erwachsenen Freiwilligen-Programms halfen auch im Eilat Collier Centre aus, das viele Senioren in diesem Gebiet mit Lebensmittel versorgt, sie arbeiteten auch mit im Children's Centre of Science and Technology; dem Yad Bamidbar (Holocaust) Centre; in einem Or Shalom Gruppen-Heim für gefährdete Jugendliche; und am Arava-Institut, das sich auf Konservierung und Umweltschutz spezialisiert.

Achtzehn Familien aus Toronto ­– insgesamt 70 Personen, die aus der UJA Föderation P2K Familien Mission bestanden - beteiligten sich ebenfalls freiwillig an verschiedenen Eilat-Eilot-Agenturen. Weiterhin besuchten in diesem Winter 19 Studenten des Hillel aus Greater Toronto ein Intensiv-Programm für jüdische Führungskräfte in Israel im Bereich der Argumentation und jüdischer Gemeindeführungsarbeit, dem sich drei volle Tage des Lernens und der freiwilligen Arbeit in der Eilat-Eilot-Region anschlossen. Die Studenten gewannen einen Einblick aus erster Hand in, neben weiteren Initiativen, die neuen Umweltschutz- und regionalen Wiederaufbereitungs-Projekte im Kibbuz Lotan. Vom 22. Dezember bis 2. Januar machten sich auch 12 Mitglieder der First Narayever Kongregation von Toronto mit P2K vertraut.

13 – Bonkers der Clown erheiterte Toronto

Gegen Ende Februar kam Bonkers der Clown (der manchmal auch unter dem Namen Jeff Strong bekannt ist), aus Toronto für einen zweiwöchigen Besuch nach Israel, um auf die Gesichter von Kindern in den Krankenhäusern des ganzen Landes ein Lächeln zu zaubern. Dies war der vierte Besuch von Bonker seit dem Ausbruch der Gewalttätigkeiten im September 2000: "Als sich die Menschen davor zu fürchten begannen, nach Israel zu kommen und der Tourismus zum Erliegen kam, hatte ich das Gefühl, dass es jetzt umso mehr Grund gab, Solidarität zu beweisen. Man muss in schlechten Zeiten ebenso kommen wie in guten Zeiten. Manchmal muss man seinen Standpunkt zum Ausdruck bringen." Er reiste mit seiner Frau in die Krankenhäuser in Jerusalem, in das Laniado-Hospital in Netanya, in das Schneider Hospital in Petah Tikva, in das Soroka Hospital in Beer Sheva und in das Kiryat Moshe Studien-Zentrum in Rehovot, und er brachte auch die traurigsten Gesichter zum Lächeln. "Ich kehre zurück und meine Batterien sind für ein weiteres Jahr aufgeladen", fasste Bonkers seine Reise zusammen.

Produziert von der Kommunikations– und Marketing–Abteilung
des
Keren Hayesod Jerusalem
Redaktion: Ellen Shmueloff
, Deutsche Bearbeitung: Wolf S. Bruer
www.kh-uia.org.il / info@kh-uia.org.il

Keren Hayesod 14-04-04