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HOTLINE 39 - 15. September 2004

IN DIESER AUSGABE

1-  Tragödie traf Beer Sheva

2 – Sommer-Missionen in Israel

3 -  KH stärkt mit seinen Projekten Israel

4 -  Net@ macht weiterhin Fortschritte

5 – Aliyah aus Frankreich

6 – Neue KH/JAFI-Stiftung für Einwanderer alleine in Israel

7 – Erbschafts – und Stiftungs-Abteilungsseminar für Mitarbeiter

8 – Internationale Bruderschaft für Christen und Juden spendet 2 neue Programme

9 – Konferenz der europäischen Gesandten des Keren Hayesod

10 –  Zurück zur Schule – Mit Hilfe der JAFI

11 – Partnerschaft 2000: Australien-Israel

12 – Großzügige Geste eines neuen Keren Hayesod - Paares

13 – KH verabschiedete neuen israelischen Botschafter

1 – Eine Tragödie traf Beer Sheva; die Jewish Agency und der KH helfen den Opfern und ihren Angehörigen

Seit fast drei Jahren werden die Jewish Agency und der Keren Hayesod immer dann aktiv, wenn es hier in Israel einen Terror-Anschlag gegeben hat. Die Stiftung für die Terror-Opfer bietet Beistand und die viel benötigte Unterstützung an. Bei dem mörderischen Terror-Anschlag, der sich in Beer Sheva am 31. August ereignete, verloren 16 Menschen ihr Leben und 85 wurden verwundet. Drei davon waren gute Bekannte der JAFI.

  • Karine Malka war eine 23jährige Angestellte des JAFI Nurit –Eingliederungszentrums, die auf ihrem Weg zur Arbeit getötet wurde.

  • Takala Tiluant, 33 Jahre alt, Mutter von sechs Kindern, kam vor 15 Monaten aus Äthiopien nach Israel und sollte in kürze aus dem Beer Sheva –Eingliederungszentrum ausziehen, um die neue Wohnung der Familie in Rishon LeZion zu beziehen.

  • Tatiana Kortashenko, 49 Jahre alt, machte im Jahre 2000 Aliyah aus der Ukraine und war Angestellte des Jewish Agency's Beer Sheva -Büros.

Unter den Opfern waren mindestens weitere 7 neue Einwanderer.

Die JAFI brachte ihre Angehörigen nach Israel, damit sie am Begräbnis teilnehmen konnten, stand den Familien bei, die Verwandte verloren hatten, betreute die Verwundeten und half bei dringenden Fällen sofort.

Keren Hayesod – Gemeinden, die seit langem Projekte in Beer Sheva unterhalten und mit der Bevölkerung der Stadt eng verbunden sind, waren ebenfalls mit ihrer Unterstützung schnell zu Stelle.

Die  schwedische Kampagne faxte folgende Botschaft an Bürgermeister  Yaakov Turner:

"Wir sind über die Tragödie, die über Beer Sheva vor einigen Tagen hereinbrach, erschüttert. Die feigen Terroristen zielten erneut auf unschuldige Zivilisten und wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir drücken auf diesem Weg unser Beileid aus und betonen, dass der Keren Hayesod Schweden ihnen auch weiterhin zur Seite stehen wird."

Montreal Federation CJA, die Beer Sheva unterstützt, entsandte eine vierköpfige Delegation ihrer leitenden Mitglieder, die in Israel genau 24 Stunden nach dem Anschlag ankam, um so ihre Solidarität mit den Bürgern von Beer Sheva auszudrücken. Sie legten an den Orten der Bombenanschläge Kränze nieder und zündeten Gedenkkerzen an.

Die New South Wales (Sydney, Australia) Women's Division schickte einen Beileidsbrief an den Direktor, die Mitarbeiter und die Familien des Nurit Eingliederungs-Zentrums, das von dieser unterstützt wird.

2 – Sommer-Missionen in Israel

a) Yachdav 2004 fand vom 28. Juli bis 2. August fand und nach wie vor erreichen den KH in Jerusalem begeisterte Reaktionen, wie zum Beispiel von Silvia in Australien, die schreibt, “diese Mission hat mein Leben unwiederbringlich verändert … und ich werde dem Keren Hayesod hierfür für immer dankbar sein”, und auch von Valerie aus Montreal, die schreibt: "Dies ist die beste Woche meines Lebens gewesen. Wenn jemand sich überlegen sollte, an Yachdav teilzunehmen – so kann ich dies nur aus vollem Herzen empfehlen.“

240 Personen im Alter von 25 bis 40 Jahren aus 20 Ländern nahmen an dieser Mission nach Israel teil, dessen Ziel darin lag, die Beziehung dieser jungen Menschen mit Israel zu stärken und sie die Realitäten hier besser verstehen zu lassen, ihnen die Arbeit des Keren Hayesod vorzustellen und wie diese dazu beiträgt, Israel zu stärken, die Beziehung jener zu vertiefen, die bereits mit dem Keren Hayesod verbunden sind, jene zu motivieren, die bisher nicht beteiligt sind, sich der Keren Hayesod-Familie über die Komitees der Young Leadership anzuschließen – und eine wundervolle Zeit mit jüdischen Menschen aus der ganzen Welt durch die Teilnahme an verschiedenen aufregenden Aktivitäten zu haben.

Eine der größten Gruppen, die an Yachdav 2004 teilnahmen, war eine besondere Mission aus ganz Australien (mit einem Teilnehmer aus Neuseeland), der ersten überhaupt, die aus 43 Personen bestand und sich in Israel vom 26. Juli bis 4. August aufhielt. Sie hatten Gelegenheit, an weiteren Veranstaltungen teilzunehmen, wie die Teilnahme an der Tish'a B'Av-Feier am Kotel, sie besuchten das Internationale Institut für Terror-Bekämpfung und verschafften sich einen praxisorientierten Einblick und Verständnis über die Arbeit des Ramat Hadassah – Jugend-Dorfes, das von der Sydney UIA Young Leadership unterstützt wird.

Die größte Gruppe bei Yachdav 2004 war die 90köpfige Delegation aus Frankreich. Ein weiteres Novum war die Teilnahme von 19 jungen Personen aus der Ukraine, die von den anderen Teilnehmern und dem Keren Hayesod wärmstens willkommen geheißen wurden.

b) Eine weitere Mission aus Kanada weilte vom 2. bis 8. August in Israel und brachte junge UIA-Führungskräfte mit jungen Parlamentariern zusammen, um sich gemeinsam über die Realitäten in Israel zu informieren. Sie war von der  UIA Federations Canada gemeinsam mit dem Canada Israel Committee (CIC) organisiert worden. Robert Astrop von der UIA betonte die Bedeutung dieser Mission als ein erzieherisches Mittel, um Israel heute verstehen zu können.  Daniel Koffler, eine junger Teilnehmer in leitender Funktion aus Montreal, sagte, “dass es fantastisch sei (mit Parlamentariern zusammen gewesen zu sein). Wir waren an unseren Perspektiven gegenseitig interessiert sowie an den Fragen und Meinungen.“ David Cooper, stellvertretender Direktor für Regierungsbeziehungen bei der CIC, erklärte, dass es für die jungen Führungskräfte wichtig sei, die politischen Prozesse in Kanada zu verstehen und sich daran zu beteiligen. Diese Mission war der Höhepunkt eines einjährigen Programms des CIC, die jungen Menschen zu ermutigen, sich daran beteiligen. Mark Gold, der beim Keren Hayesod, der Jafi und der Montreal CJA sehr aktiv ist, sagte: “Es ist sehr wichtig, die Abgeordneten mit den komplexen Realitäten sowie der ganzen Bandbreite des heutigen Lebens in Israel vertraut zu machen, was ihnen durch diese Mission nahe gebracht wurde. Die Teilnehmer werden ganz sicher mit einem besseren Verständnis für Israel zurückkehren und verstehen, welchen Herausforderungen Israel ausgesetzt ist. Wenn die Abgeordneten Entscheidungen zu Themen zu treffen haben, die Israel betreffen, dann werden sie besser informiert sein … und die Beziehungen zwischen den jungen leitenden Mitarbeitern und den Abgeordneten werden sich vertiefen.“ MP Pat Martin aus Winnipeg sagte, dass die Mission “vielschichtig und ausgewogen war und viel Information bot, die wir auf andere Weise so nie erhalten hätten, es war einfach eine großartige Erfahrung.“

c) Fünfzig Mitglieder der österreichischen evangelischen Gruppe mit dem Namen HaBayta aus Linz, Österreich, nahm am 28. Juli an einem "Keren Hayesod-Tag" teil, der unter der Leitung von Micha Limor stand, der gegenwärtig beim KH für die internationalen Beziehungen zwischen der christlichen Welt und dem KH-Gesandten in Österreich zuständig ist. Die gemischte Gruppe aus jungen und „älteren“ Teilnehmern – im Alter von 20 – 55 Jahren, ist über den Keren Hayesod und auf verschiedenen anderen Gebieten ein großer Förderer von Israel. Die Österreicher wurden über die Arbeit des Keren Hayesod informiert, sie trafen mit einem Überlebenden eines Terror-Anschlages zusammen, der von der KH/JAFI-Stiftung für Terror-Opfer unterstützt wird, sie besuchten das Mevasseret Zion –Eingliederungszentrum, besichtigten das Lev Ha'ir-Projekt in Jerusalem und besuchten den Mahane Yehuda - Freiluftmarkt.

d) Eine Mission von “Freunden Israels aus Berlin”, die IAK heißt, eine internationale “Arbeits- und Studiengruppe, die in ganz Deutschland bekannt ist, besuchte im August Israel und verbrachte einen ganzen Tag damit, sich über die Arbeit des Keren Hayesod vom Frankfurter KH-Gesandten Benny Ilsar informieren zu lassen. Das Hauptaugenmerk der Gruppe liegt auf der politischen Erziehung – einschließlich Antisemitismus – und dem internationalen Studentenaustausch.

3 – KH stärkt Israel mit seinen Projekten:

a)     Albert Benmuvhar aus Lausanne, Schweiz, ist ein langjähriger Förderer des KH, der mehrere Drogenentzugs-Einrichtungen in Israel unterstützt. Am 6. September wurde sein jüngstes Projekt im Ilanot Rehabilitation Village, bei Ra'anana seiner Bestimmung übergeben. Es handelt sich um ein Mutter – und Kindzentrum, das es Müttern mit Kindern im Alter von unter 16 Jahren, die sich einem Entzug unterziehen wollen, erlaubt, während der Behandlung weiterhin mit ihren Kindern zu leben. Albert Benmuvhar unterstützt auch die Drogenentzugszentren in Malkishua auf dem Berg Gilboa, in Beit Shemesh and die Be'er Sheva-Einrichtung für Jugendliche, die sich behandeln lassen wollen.

b)     Beit Eyal kann für uns alle eine Inspiration sein, trotz der Tatsache, dass diese Einrichtung als Folge einer Tragödie entstand. Die Hauptperson ist Orna Shimoni, Mutter von Oberst Eyal Shimoni, der im Libanon im Jahre 1997 gefallen ist. Seit seinem Tod hat Orna ihr Leben der Gründung dieser einzigartigen Einrichtungen gewidmet, die Behinderte in der Gesellschaft beherbergt – Veteranen wie Zivilisten – und Mitgliedern in der Umgebung des Kibbuz Ashdot Yaakov Meuchad im Norden des Landes, wo es liegt, eine Möglichkeit der Zusammenkunft im Fitness-Zentrum, am Swimming Pool, im Auditorium sowie bei Tanzklassen, Yogakursen und einer Reihe weiterer Aktivitäten bietet. Orna hat unerschütterlich und unnachgiebig die Teile zusammengefügt, die heute einen modernen Komplex mit all diesen Einrichtungen darstellt. Im August wurde dieser Komplex mit der Eröffnung des Swimming-Pools offiziell seiner Bestimmung übergeben, die Spenden erfolgten vom KH Holland und der Weinberg-Stiftung. Der 2. Stock, mit einem Auditorium und Mehrzweckräumen für die Klassen, wird mit Spendenmitteln der Women's Divisions von Mailand und Rom, Italien, erbaut werden. In Beit Eyal wird auch ein Gedenkstein zum Andenken an die Soldaten errichtet, die im Libanon seit 1982, als die „Operation Peace for the Galilee" begann, bis zum Rückzug von Israel im Jahre 2000, gefallen sind. Der frühere Ministerpräsident und Vorsitzende der Arbeiterpartei Shimon Peres, nahm an der Übergabeveranstaltung teil, wie auch Yankele Snir, Direktor der Europa-Abteilung des KH.

4 - Net@ macht weiterhin Fortschritte

Als Teil des Erfolges des Net@ - Projektes, das in den Randgebietsstädten von Israel für viel Aufsehen gesorgt hat, beendeten in diesem Sommer 211 Studenten ein zweiwöchiges Englisch-Sommerlager an der Haifa Universität. Das Net@-Programm erfordert fortgeschrittene Englisch-Kenntnisse, da dies die Ausbildungssprache ist, einschließlich der vielen technischen Fachausdrücke, die Teil des Studienmaterials sind.

Weitere Net@ Nachrichten beziehen sich auf die festliche Eröffnung des neuen Ausbildungsjahres in Karmiel am 6. September, dank des großzügigen Beitrages der Leonid Nevzlin Ausbildungs-Stiftung. An der Feier nahmen teil: Die Generaldirektorin der Karmiel –Stadtverwaltung, Chana Kovel; Gad Ben-Ari, Generaldirektor des Keren Hayesod bis zum 31. August 2004, der zu den Gründern von Net@ zählt; der Generaldirektor des Projektes, Zika Avzuk von CISCO Systems, Vertreter der KH-Partner von Net@ - Jewish Agency, CISCO, die Tapuach-Vereinigung und Vertreter der Stadtverwaltung von Karmiel. Es war auch eine Gelegenheit, Gad Ben-Ari zu verabschieden und ihm für alles zu danken, was er für Net@ geleistet hat.

5 – Aliyah aus Frankreich

Fast 200 Einwanderer aus Frankreich, die meisten aus Paris, kamen in einem Sonderflugzeug am 28. Juli in Israel an, das von der Jewish Agency gechartert worden war. Unter den Einwanderern waren 50 Kinder, wie auch 55 Studenten, die direkt in die vorakademischen Programme der Tel Aviv-Universität, der Bar Ilan-Universität und der Hebräischen Universität von Jerusalem integriert werden. Die Gruppe bestand auch aus Familien, die sich direkt in den Negev-Gemeinden von Ashalim und Sapir niederlassen werden; weitere Einwanderer wurden auf Eingliederungszentren der Jewish Agency im ganzen Land verteilt.

In der ersten Hälfte des Jahres 2004 war im Vergleich zum selben Zeitraum des letzten Jahres ein Anstieg von 26 % bei der Aliyah aus Frankreich zu verzeichnen. Im Juli kamen insgesamt 600 neue Einwanderer aus Frankreich an und im August lag die Zahl in ähnlicher Höhe. In den Monaten von Januar bis Juni 2004 kamen insgesamt 685 neue Einwanderer an, verglichen mit 544 im gleichen Zeitraum des Jahres 2003. Mehr als die Hälfte der Einwanderer kommen als Einzelpersonen und 45 % sind Familien. Die meisten der neuen Einwanderer kommen über die direkte Eingliederung und ziehen es vor, im Zentrum des Landes zu wohnen.

Weitere 90 junge Juden aus Frankreich kamen am 29. August in Israel an, um an israelischen Hochschulen zu studieren, was ein Gemeinschaftsprojekt der JAFI und des Kultusministeriums ist.

6 – Neue KH/JAFI-Stiftung für Einwanderer alleine in Israel

Eine neue Stiftung wurde gegründet, um auf die dringenden bisher nicht beachteten Bedürfnisse von einsamen, jungen und verwundbaren eingewanderten Soldaten und Studenten eingehen zu können. Die Stiftung, die über ein Kapital von $26 Millionen verfügt, wird in den kommenden beiden Jahren über ein neu gegründetes Komitee tätig werden, das unter dem Vorsitz des früheren Richters Dr. Eliyahu Vinograd steht, gemeinsam mit der KH, der UJC und der JAFI. Sie wird eingewanderte Studenten und Soldaten unterstützen, die 16 Jahre oder älter sind, und die im Land weniger als sieben Jahre gelebt haben. Es gibt etwa 3000 alleine lebende eingewanderte Soldaten und etwa 6000 alleine lebende eingewanderte Studenten in Israel, deren Aliyah besonders schwierig ist, weil sie alleine leben und über keine finanziellen Mittel oder über Unterstützung von ihrer Familie verfügen.

7 – Ein eintägiges Seminar für hauptamtliche Mitarbeiter der Nachlass- und Stiftungsabteilung des KH, organisiert von Stanley Ringler, Direktor dieser Abteilung, unter der Assistenz von Sharon Simmer, fand am 7. September im Keren Hayesod Beit Shalom statt. Die Teilnehmer tauschten ihre beruflichen Erfahrungen aus, untersuchten neue Marketing-Möglichkeiten, ließen sich von Yoav Sharon, dem Direktor der Finanz-Abteilung, informieren und tauschten Meinungen mit weiteren Kollegen im KH-Hauptbüro aus. Der neue Generaldirektor des KH, Greg Masel, fasste  die Sitzungen mit den Worten aus, dass er an die Aufgabe des KH glaube und Wege aufwies, um diese zu erreichen.

8 – Spenden der International Fellowship of Christians and Jews, unter dem Vorsitz von Rabbi Yechiel Eckstein, ermöglicht die Einführung von zwei neuen Programmen: Eines ist die Gründung von drei neuen Gruppen, die es jungen neuen Einwanderern aus Pardes Hanna, Or Akiva und Afula ermöglicht, Kino-Wissenschaften zu studieren und das andere konzentriert sich auf die Ausbildung von Freiwilligen, die eine Hotline für Opfer von sexuellen Belästigungen einrichten und besetzen sollen.

9 – Die europäischen Gesandten des Keren Hayesod hielten ihre jährliche Konferenz in Nahariya vom 25. bis 29. August ab. Diese wurde von Yankele Snir, geleitet, dem Direktor der Europa-Abteilung des KH. Die Teilnehmer diskutierten die diesjährigen Kampagnen-Ergebnisse und legten die Ziele für 2005 fest, sie sprachen über berufliche Probleme, sie hörten Berichte von hauptamtlichen Mitarbeitern des Hauptbüros, sie besuchten Projekte und sie hatten einfach eine „gute Zeit“ miteinander. Der neue Generaldirektor der  KH-UIA, Greg Masel, nahm an den Diskussionen teil. Die Konferenz, auch organisiert von Yaacov Moreno, dem stellvertretenden Direktor der Europa-Abteilung und von Anat Rubin von dieser Abteilung, bot auch Gelegenheit, auf festliche Weise Gad Ben-Ari zu verabschieden, der seine Amtszeit als Generaldirektor des Keren Hayesod am 31. August 2004 beendete.

10 – Zurück zur Schule – Mit Hilfe der JAFI

Die Jewish Agency trug mit Hilfe des Keren Hayesod und der UJC dazu bei, den Schulbeginn am 1. September für über 2000 Schüler von eingewanderten Eltern in Eingliederungszentren, Jugenddörfern und anderen Erziehungseinrichtungen, die von der JAFI geleitet werden, etwas zu verschönern. Die Kinder erhielten Schultüten und Einkaufsgutscheine für Schulsachen. Zusätzlich erhielten hunderte von Oleh-Schülern in Mittel- und Oberschulen, die in JAFI-Eingliederungszentren leben, Bücher für das neue Schuljahr, deren Wert sich auf mehrere tausend  Schekel beläuft. Der Gesamtbetrag für dieses Projekt belief sich auf  NIS1 Million (etwa $220,000).

11 – Partnerschaft 2000: Australien-Israel

Eine Delegation von 10 Besuchern in Australien, die in der Central Arava- Region leben, besuchten kürzlich zwei Wochen lang Melbourne und Sydney. In ihrer Anwesenheit entwickelten sich persönliche Beziehungen mit ihren australischen Gastgebern, sie stellten die verschiedenen Sehenswürdigkeiten ihrer Region vor und arbeiten an gemeinsamen Gemeindeprojekten auf den Gebieten der Kunst, Geschäftsleben, Erziehung und Tourismus zusammen. Es gibt keinen Zweifel, dass dieses Projekt gestärkt wurde, dazu gab es die Entwicklung persönlicher Beziehungen und ein Gegenbesuch in Arava ist für das kommende Jahr geplant.

12 – Großzügige Geste eines neuen Keren Hayesod - Paares

Es gibt eine kleine aber offenbar wachsende Zahl von jungen Paaren, die sich bei Keren Hayesod-Veranstaltungen kennen gelernt und später geheiratet haben. Der jüngste Fall, ein junges Paar – Yves Braunschweig aus Lausanne, Schweiz und Nadia Weinberg aus Athen, Griechenland – heirateten am Sonntag, 5. September, in Athen. Yves ist ein Spender und Mitglied des Lausanne - Komitees; Nadia ist ein Mitglied des Athen-Komitees. Die beiden lernten sich auf einer Mission in Israel im Juni 2002 kennen. In ihrer Hochzeitseinladung bat das Paar ihre Gäste darum, ihre Hochzeitsgeschenke dem Keren Hayesod zu Gunsten der Menschen in Israel zu überlassen. Mazal Tov!

13 – KH verabschiedete neuen israelischen Botschafter

KH-Weltvorsitzender Botschafter Avi Pazner und seine Gattin waren Gastgeber für den neuen israelischen Botschafter in Brasilien, Tzippora (Tziki) Rimon im Beit Shalom. Daran nahm der frühere Generaldirektor des KH, Gad Ben-Ari, KHs neuer Generaldirektor Greg Masel, der Direktor der südamerikanischen Abteilung, Shaul Ravid und der Direktor der Kommunikations- und Marketing-Abteilung, Yehoshua Amishav teil. Der Direktor der Europa-Abteilung, Yankele Snir, traf sich mit dem neuen israelischen Botschafter in Schweden, Evyatar (Evi) Manor, am Tag vor Antritt seines neuen Amtes und informierte ihn über die KH-UIA Aktivitäten in Schweden.

Dies ist die letzte Hotline, die von Ellen Shmueloff zusammengestellt wurde. Sie wurde zum 15. September zum Direktor der Keren Hayesod International Women's Division ernannt. Im Namen aller Mitarbeiter danke ich Ellen für ihren beruflichen Einsatz und ihre Hingabe, mit der sie in den letzten Jahren diese wichtigen Mitteilungen bearbeitet hat und ich wünsche ihr in ihrem neuen Amt viel Erfolg.

Ich nehme auch diese Gelegenheit wahr, allen Hotline – Lesern und ihren Lieben ein glückliches, gesundes und friedliches Neues Jahr zu wünschen, in dessen Verlauf Hotline sie weiterhin über alle Keren Hayesod – Aktivitäten informieren wird, die sich in Israel und in der ganzen Welt ereignen.

Shalom aus Jerusalem.

Yehoshua Amishav

Direktor, Kommunikations- und Marketingabteilung

Keren Hayesod 04-04-2004