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Israel Update Nach dem Absturz einer Maschine ins Schwarze Meer
und dem Anschlag von Afula:
Jewish Agency und Keren Hayesod sorgen für die Angehörigen in Israel und Rußland

Am 4. Oktober stürzte eine Maschine der Sibirian Airlines auf ihrem Flug von Tel Aviv nach Novosibirsk ins Schwarze Meer. Dabei verloren über 70 Israelis ihr Leben. Die Ursache für den Absturz ist nach wie vor ungeklärt. Die russischen Behörden gestatteten israelischen Behörden die Teilnahme an den Ermittlungen vor Ort. Am selben Tag fand ein Terroranschlag in Afula statt, bei dem drei israelische Bürger ihr Leben verloren und sieben weitere verwundet wurden, bevor der palästinensische Attentäter erschossen werden konnte.

Die beiden Vorfälle berührten die Arbeit der Jewish Agency und des Keren Hayesod. Die Mehrheit der Passagiere der abgestürzten Maschine waren Olim auf dem Weg zu Verwandten in ihrer früheren Heimat oder Mitarbeiter der beiden Organisationen. In Afula war eines der israelischen Opfer erst vor einem Monat aus der Ukraine nach Israel eingewandert und hinterläßt eine Frau, die in Umständen ist und bei dem Anschlag verwundet wurde.

Zu beiden Vorfällen nahm der Direktor der Öffentlichkeitsarbeit der Jewish Agency, Jariv M. Sultan, auch im Namen des Keren Hayesod Jerusalem, in folgendem Schreiben Stellung, das wir nachfolgend abdrucken.

"Liebe Freunde,
heute, am 4. Oktober, ereigneten sich zwei Tragödien, von denen besonders die neuen Einwanderer Israels betroffen sind. Am Nachmittag ermordete ein arabischer Terrorist an der Haupt-Bus-Station in Afula drei Menschen und verwundete sieben weitere, bevor er getötet werden konnte.

Eines der drei Opfer war erst vor einem Monat aus der Ukraine nach Israel eingewandert. Seine schwangere Frau befand sich unter den Verwundeten. Die Jewish Agency und der Keren Hayesod haben die Familie des Opfers in der Ukraine informiert und ermöglichen ihnen auf deren Wunsch die Reise nach Israel zum Begräbnis.

Gleichzeitig ist am gleichen Tag ein russisches Flugzeug auf seinem Flug von Tel Aviv nach Novosibirsk in Rußland über dem Schwarzen Meer mit 68 Passagieren an Bord abgestürzt. Die große Mehrheit waren israelische Bürger. Viele von ihnen waren mit der Arbeit und den Programmen der Jewish Agency und des Keren Hayesod in irgendeiner Weise verbunden.

Die Jewish Agency handelte schnell und richtete Informations-Büros in Tel Aviv, Jerusalem, Moskau und Novosibirsk ein. Darin arbeitet Not-Personal rund um die Uhr, beantwortet Anrufe, reagiert auf Bitten um weitere Informationen und kümmert sich darum, Hilfe für die Angehörigen in Israel und Rußland bereitzustellen.

Victor Ben Canaan, Leiter des Büros der Jewish Agency in Novosibirsk, begab sich sofort nach Bekanntwerden des Absturzes zum Flughafen der Stadt, um den Familien beizustehen, die sich zum Empfang ihrer Angehörigen eingefunden hatten. Mitarbeiter der Jewish Agency kümmerten sich um weitere Informationen für die Familien, stellten Listen ihrer Bedürfnisse zusammen, organisierten Telefonverbindungen und Besuche in den Wohnungen der Hinterbliebenen. Die Jewish Agency wird auch nahe Verwandte der Opfer von Israel nach Rußland schicken, um den Trauernden beizustehen. Das JA-Büro in Novosibirsk bleibt rund um die Uhr geöffnet.

Gleichzeitig bedankt sich die Jewish Agency und der Keren Hayesod für die Unterstützung, die sie von vielen Seiten spontan für ihre weitere Arbeit erfahren haben.

Jariv M. Sultan
Direktor Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit