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Zum 2. Mal Tag der Offenen Tür der Dresdner Gemeinde:
Zahlreiche Spenden für krebskranke Kinder in Israel
geleistet
Dresden (KH) - Am 5. November lud die Jüdische
Gemeinde in Dresden zum zweiten Mal zum Tag der offenen Tür ein. Das
Ziel dieses Tages war es, das Jüdische Leben in Dresden den Bürgern der
Stadt zu zeigen. Alle Einnahmen dieses Tages wurden einem Projekt von
Keren Hayesod gewidmet und zwar für krebskranke Kinder in Israel.
An der Eröffnung nahmen über 200 Gäste teil. Die
Vorsitzende der Gemeinde, Frau Goldenbogen, begrüßte die Gäste und
wünschte allen einen interessanten und erfolgreichen Tag.
In seiner Rede sagte Herr Aris, Vorsitzender des
Jüdischen. Landesverbandes Sachsen und Mitglied des Präsidium im
Zentralrat der Juden in Deutschland: "Und es gibt Israel, Israel- ein
Land, das sich als Schutzschild für alle Juden dieser Welt fühlt und das
vor allem bereit ist, Heimatstaat für alle Juden zu sein….Diese
Sicherheit für uns in der Diaspora lebenden Juden darf jedoch keine
Einbahnstraße sein, sondern fordert unsere uneingeschränkte Solidarität
auch mit Israel, sowohl in guten wie auch in schlechten Zeiten."
Weiter sagte er: "Die Initiatoren des Tages der Offenen
Tür sind gemeinsam mit der Vereinigten Israel Aktion e. V., Keren
Hayesod Deutchland angetreten, diese Solidarität mit Israel zu erfüllen,
indem Gelder zu Gunsten von krebskranken Kindern in Israel eingeholt
werden.
Diesem großen und humanen Ziel wünsche ich auch im Namen von Frau
Präsidentin Knobloch großen Erfolg."
Dresdens Bürgermeister Feßenmayer , Schirmherr des Tages,
begrüßte die Anwesenden und dankte dem Keren Hayesod insbesondere dafür,
dass er sich für krebskranke Kinder einsetzt und forderte die Gäste auf,
eine große Spende zu leisten.
Für die musikalische Begleitung sorgte der Dresdner
Synagogen Frauenchor mit jüdischer Liturgie und israelischen Liedern.
Nach der Eröffnung konnten sich die Gäste einen Eindruck
von jüdischem Leben verschaffen, ob bei der Synagogenführung oder beim
Israel Basar sowie beim Kosten der jüdischen und israelischen Küche.
Mehr als 1200 Personen nahmen an diesem Tag teil. Beendet wurde der Tag
mit einem Festkonzert in der Frauenkirche, das vom Freundeskreis
Dresdner Synagoge e.V. organisiert wurde. Im Anschluss des Konzerts
wurden die Besucher erneut gebeten, die krebskranken Kinder in Israel zu
unterstützen.
Keren Hayesod bedankt sich bei allen Vereinen und
Organisationen, die an diesem Tag teilgenommen haben und besonders bei
Simcha Ben Abraham, der die monatelangen Vorbereitungen unermüdlich
geleitet hat.

Frau Goldenbogen, Vorsitzende der
Jüdischen Gemeinde Dresden

Herr Fessenmayer, Dresdens Bürgermeister

Herr Aris, Vorsitzender des Jüdischen Landesverbandes
Sachsen
Keren Hayesod 10-11-2006
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