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Nach Terror-Anschlag taub und blind – Dennoch voller Zuversicht:
"In meinen Träumen bin ich nicht behindert"
Eyal Neifeld wurde bei einem Terror-Anschlag in Meiron
im August 2002 schwer verwundet. Nachdem er zwei Monate bewusstlos
gewesen war, wachte er blind und taub wieder auf, nicht wissend, wo er
sich befand oder was mit ihm geschehen war. Heute lebt er in Tel Aviv;
er hat vor, auf die Universität zu gehen und er will heiraten. Er trägt
weder Hass noch Rachegefühle in sich. "Zorn?", sagt er, "Mir widerfuhr
ein Wunder. Ich saß neben einem Terroristen und wurde gerettet."
Von Chen Kotas-Bar, Ma'ariv, 31. Oktober 2003
Wenn Eyal Neifeld gefragt wird, was ihm am schwersten
fällt, dann führt er drei Situationen auf: Wenn er zuhause eine
elektrische Lampe auswechseln will, wenn er sich ein Omelett braten will
und wenn er Auto fahren will. Drei Dinge, die er tun will, aber die er
nicht tun kann.
Neifeld wurde am 4. August 2002 bei einem Terror-Anschlag
auf die Bus-Linie 361 an der Meron-Kreuzung lebensgefährlich verletzt.
Neun Personen wurden getötet und weitere 43 wurden bei diesem Anschlag
verwundet. Neifeld verlor sein Augenlicht und sein Gehör. Eine neuartige
Operation im Sheba Hospital stellte 30% seines Gehörs auf einer Seite
mit Hilfe eines implantierten elektronischen Geräts wieder her. Wenn er
sein Hörgerät entfernt, stürzt er in Dunkelheit und Stille.
Darüber hinaus erlitt Neifeld Verbrennungen an seinem
ganzen Körper durch die Splitter und die Explosion. Seine Lungen wurden
geschädigt, seine Milz wurde entfernt, sein Kiefer war gebrochen wie
auch seine Augenhöhlen und seine Nase. Er erlitt Brüche an seinem
Schädel, zwei Halswirbel waren gebrochen und zuerst glaubte man, dass er
gelähmt sei. Seine linke Hand war schwer geschädigt und musste fast
amputiert werden. Bis heute sind zwei seiner Finger taub. Er musste sich
über 40 Operationen unterziehen und auf ihn warten noch weitere
medizinische Eingriffe.
Neifeld lehnt es jedoch ab, aufzugeben. Er lernt
gegenwärtig mit einem Computer umzugehen und er hat vor sich an der
Universität einzuschreiben, um Wirtschaft und Geschäftsführung zu
studieren. Er ist mit seiner Freundin Devat nach Tel Aviv gezogen und
sie haben vor, im nächsten Jahr zu heiraten. Neifeld benötigte nur zwei
Wochen, um Braille (Blindenschrift, Anm. d. Red.) zu erlernen und am
Stock zu gehen. Sofort nach dem Einsatz seines Hörgerätes konnte er ohne
jede weitere Anpassung oder Eingewöhnungszeit wieder hören. Die Ärzte
sehen ihn als eine Erfolgsgeschichte an, ein seltener Fall der Genesung
unter solchen Umständen. Neifeld ist jedoch bescheiden und fühlt sich
nicht als Held.
Neifeld hat, seitdem er seine Verletzungen erlitten hat,
keine psychologische Behandlung erhalten. Er sieht keinen Bedarf dafür
und zieht es vor, damit selbst fertig zu werden. "Mir ist etwas
schreckliches widerfahren," sagt er, "niemand auf der Welt ist dazu in
der Lage sich vorzustellen, dass er entweder sein Augenlicht oder sein
Gehör verlieren wird – sicher nicht beides auf einmal. An einem Tag
wachte ich auf und war blind und taub. Ich musste alles von neuem
erlernen. Als ich in der ersten Woche zuhause war, war ich voller
Selbstmitleid. Ich dachte "warum ist mir dies widerfahren; womit habe
ich dies verdient?" Jetzt weiß ich, dass es geschehen ist und nichts
kann dies wieder ändern. Ich habe mich damit abgefunden."
Haben Sie Augenblicke der Verzweiflung?
"Es gibt schwierige Augenblicke. Da ist diese mich
verrückt machende Dunkelheit, in der ich jeden Tag 24 Stunden lang lebe,
sieben Tage in der Woche in pechschwarzer Dunkelheit – ein endloser,
formloser, farbloser, bewegungsloser schwarzer Raum. Ich versuche, nicht
daran zu denken. Wenn mich die harten Gedanken überfallen, was ich mit
meinem Leben anfangen werde, was geschehen wäre, wenn ich nicht verletzt
worden wäre, dann versuche ich mich schnell mit etwas zu beschäftigen.
Jemand anders wäre vielleicht von einem Dach gesprungen, aber ich? Ich
mag taub und blind sein, aber ich bin nicht geistig zurückgeblieben. Am
Anfang war ich körperlich nicht einmal in der Lage, mir etwas selbst
anzutun – ich war ans Bett gefesselt. Heute ist mir das Leben zu
wertvoll; ich betrachte das Glas als halbvoll – ich bin am Leben.
"Wenn die Menschen um mich herum depressiv sind, versuche
ich die Situation zu entschärfen, indem ich Witze erzähle. Ich sage
ihnen: "Wenn Ihr mich aufregt, nehme ich meine Augen heraus" oder
"schaltet das Licht ein, es ist dunkel." Ich möchte nicht, dass die
Leute denken, ich sei voller Selbstmitleid; ich versuche mich so normal
wie möglich zu benehmen. Was ist schon dabei, taub und blind zu sein?"
Alleine in der Hölle
Neifeld wurde in Karmiel geboren und wuchs hier auf.
Seinen Militärdienst leistete er in der landwirtschaftlichen Einheit der
Nahal und später bei der Artillerie. Am Tag des Terror-Anschlages sollte
er um neun Uhr morgens von zuhause zu seiner Basis zurückkehren. Nach
seiner Uhr ereignete sich die Explosion um 8:52 am Morgen. "Ich saß
hinten im Bus, rechts neben der Tür", sagt er indem er die Szene
rekonstruiert. "Der Terrorist bestieg den Bus bei dem arabischen Dorf
Sajur. Er lächelte. Ich habe es nie gemocht, neben dem Fenster zu
sitzen. Der Terrorist kam auf mich zu und fragte, ob er den Sitz auf der
Innenseite haben könnte. Er hatte keinen Akzent, nichts. Er schob sich
dann auf den Fensterplatz. Er trug einen Kibbuz-Hut, Sonnenbrille, ein
gelbes Hemd, grüne Hosen, Sandalen, wie man sie aus der Bibel kennt. Er
war glatt rasiert und sauber wie eine Nadel – ich vermutete nichts."
Später bemerkte Neifeld, dass der Terrorist aufstand, zu
zwei arabischen Mädchen hinüberging und ihnen etwas zuflüsterte, dann
zurückkam und sich neben ihn setzte. "Die arabischen Mädchen stiegen aus
dem Bus", sagt Neifeld. "Ich dachte mir nichts dabei. An der
Meron-Kreuzung stand ich auf, um aus dem Bus zu steigen. Der Terrorist
stand nach mir auf; ein Soldat ging an mir vorüber und wollte offenbar
auch aussteigen, er stand zwischen uns. Ich hörte etwas Undeutliches,
einen Schrei. Ich sah mich um – die ganze Sache ereignete sich in einem
Bruchteil einer Sekunde - und sah den Terroristen, wie er den Soldaten
umarmte und sich in die Luft sprengte. Der Soldat fiel auf mich. Ich
fühlte die Explosion voll in meinem Gesicht. In den ersten 3 – 4 Minuten
war ich noch ohnmächtig. Um mich herum gab es Schreie, Lärm, Rauch, Blut
und Dampf. Ein Knochen flog durch die Luft und drang mir in den
Schenkel. Ich packte ihn und zog ihn mit aller Kraft heraus. Mir wurde
klar, dass ein Terror-Anschlag verübt worden war."
Er wurde mit dem Hubschrauber in das Rambam Hospital in
Haifa geflogen. In den ersten 24 Stunden wurde er 11-mal operiert; die
Ärzte waren davon überzeugt, dass er nicht überleben würde. Mit
schwersten Verbrennungen wurde er an ein Beatmungsgerät angeschlossen.
"Seine eigene Mutter konnte ihn nicht identifizieren", sagt Devat. "Ich
sagte: 'Er hat grüne Augen.' Sie sagten mir: 'Er hat keine Augen mehr.'
Ich sagte: 'Er hat Ausweis-Papiere bei sich.' Sie sagten: 'Die Papiere
sind verbrannt.' Es gab nur einen klaren Fleck über seinem Knie, und das
war alles."
Nach wenigen Tagen war Neifeld außer Lebensgefahr und
wurde in das Tel Hashomer Hospital nach Tel Aviv verlegt, wo versucht
wurde, die restliche Sehfähigkeit auf einem seiner Augen zu erhalten,
aber es war vergeblich. Schließlich mussten beide Augen entfernt werden.
Neifeld war zwei Monate lang bewusstlos. "Ich konnte nicht verstehen,
warum ich nichts sehen oder hören konnte", sagt er, "dass es nicht
möglich war, sich mit mir zu unterhalten. Die ganze Zeit rief ich:
'Schaltet das Licht ein; redet mit mir.' Ich fühlte mich, als ob ich
mich in einem Traum befinden würde. Ich würde sagen: Ich werde meine
Augen öffnen; vielleicht werde ich sehen. Ich würde meine Augen öffnen,
meine Umgebung ertasten, immer noch Dunkelheit sehen und zu mir sagen:
'Es ist ein schlechter Traum' und wieder schlafen gehen."
Und als du wieder zu Bewusstsein kamst?
"Es war in der Nacht. Es gelang mir, das Handy zu finden,
ich ertastete es und wählte die Nummer von Devat. Ich sagte ihr: 'Ich
weiß nicht, was mit mir geschehen ist oder wo ich mich befinde. Komme
und hilf mir.' Ich bat sie darum, mir auf meine Schulter zu klopfen,
sodass ich wusste, wenn sie eintrat, dass sie es war."
Er lag im Bett, abgeschnitten, und verstand nicht was mit
ihm geschah. Wenn jemand versuchte, sich ihm zu nähern, schlug er nach
ihm. Schließlich brachte ihm der Rehabilitations-Mitarbeiter Magnete,
die wie Buchstaben geformt waren. Neifeld fühlte die Buchstaben und auf
diese Weise las und schrieb er und lernte die Zeichen durch Abtasten zu
verstehen.
"Bis dahin hatte ich in einer Isolation gelebt, die für
den durchschnittlichen Menschen nicht nachvollziehbar ist", sagt er.
"Ich ging durch die Hölle. Du lebst in deiner eigenen Welt, in dir
selbst – nur du und niemand anders. Du bist nicht darauf vorbereitet,
wenn dich Menschen berühren; du hast keine Vorwarnung. Du weißt nicht,
ob du gestochen oder gestreichelt wirst. Ich lag im Bett und schrie:
"Wer sind Sie?" Es war schrecklich. Man ist sich einfach nichts bewusst.
Man fühlt sich bedroht und gelangweilt. Ich begann oft zu singen:
Lieder, Gebete – an was immer ich mich erinnern konnte. Schließlich
wurde mir klar, dass ich weder sehen noch hören konnte, aber ich
verstand nicht, wie hart dies für mich war. Ich sagte mir: "Eine kleine
Operation und ich werde wieder sehen können."
Wann wurdest Du über Deine Lage aufgeklärt?
"Im Dezember, nach der Ohr-Operation. Kaum hatten sie das
Gerät in meinem Ohr installiert, konnte ich wieder hören. Die Ärzte
waren schockiert, ich war jedoch niedergeschlagen. Ich hatte gehofft,
dass mein Gehör wieder so gut sein würde wie vor meiner Verletzung.
Später wurde mir gesagt: 'Du wirst für den Rest Deines Lebens blind
bleiben; du hast keine Augen mehr.' Ich sagte: ‚In Ordnung.' Ich war
fertig; ich weinte. Ich verstand nicht ganz, was geschah. Ich sagte:
'Was, ich habe einen Terror-Anschlag überlebt?' Ich sagte mir immer
wieder: 'Wow, hatte ich ein Glück, hatte ich ein Glück!"
Es ist nicht einfach, mit mir zusammen zu sein
Neifeld war sechs Monate im Krankenhaus und am
vergangenen Februar wurde er entlassen und nach Hause geschickt. Er und
seine Freundin mieteten sich ein Haus in Tel Aviv, in der Nähe der
Soldaten-Unterkünfte. Er beschäftigt zwei seiner guten Freunde als
"Begleiter", sodass er so unabhängig wie möglich sein kann. Er brach den
Kontakt zu seinen Eltern ab, die in Karmiel leben, noch bevor er aus dem
Krankenhaus entlassen wurde. Dieser Bruch, so sagt er, hat nichts mit
seinen Verletzungen zu tun. Die Beziehung zu seinen Eltern war bereits
vor diesen Ereignissen sehr kompliziert gewesen.
Devat und er hatten geplant, um den Zeitpunkt des
Anschlages zu heiraten, nachdem sie 18 Monate bereits eine Beziehung
gehabt hatten. Neifeld hatte sich jedoch dazu entschlossen, die Hochzeit
einige Monate zu verschieben. Vor kurzem trennten sie sich für einige
Tage, aber lebten dann wieder zusammen. Sie planen, im nächsten Jahr zu
heiraten. "Devat kannte mich, als ich sehen und hören konnte", sagt
Neifeld. "Plötzlich fand sie sich mit einem Krüppel wieder. Mir war es
wichtig, dass sie verstand, auf was sie sich einließ, dass sie keine
hastige Entscheidung fällte. Ich wollte das Kapitel meiner Genesung
abschließen und unser gemeinsames Leben auf eine feste Basis stellen.
Ich sagte ihr: "Das Leben mit mir wird nicht leicht sein. Es wird viel
Anstrengung, Einsatz und Liebe bedürfen. Denke über die Tatsache nach,
dass ich das Schreien unseres Babys nicht hören werde. Ich werde unsere
Kinder nicht sehen." Ich ging das Risiko ein, als wir uns für einige
Zeit trennten, dass sie zu der Entscheidung kommen würde, ich sei nicht
der Richtige für sie. Andererseits wusste ich, dass ich für niemanden
eine Belastung darstellen wollte. Es genügt, dass ich für mich eine
Belastung darstelle.
"Ich glaube nicht, dass ich in irgendeine Richtung eilen
muss. Deshalb habe ich vor, einen Vorbereitungskurs zu belegen, obwohl
ich das Abitur habe. Ich habe nicht vor, in tiefes Wasser zu springen.
Ich möchte mich lieber zuerst gründlich vorbereiten."
Wie sieht das tägliche Leben für dich und Devat aus?
"Zuerst waren die Dinge viel schwieriger als erwartet.
Als wir in unsere gegenwärtige Wohnung einzogen, rief ich ständig nach
ihr: "Devat, bring mich ins Badezimmer; Devat, ich möchte mich duschen;
Devat, sage mir wo ich bin." Ich fühlte mich festgefahren – wie ein
Nagel in der Wand. Heute komme ich mit den Dingen viel besser zurecht.
Die Beziehung zwischen uns hat sich ebenfalls geändert. Wir wissen
jetzt, dass man jemanden in einer Situation wie in meiner viel genauer
zuhören muss, verständnisvoller sein muss und sich die Rollen im Haus
aufzuteilen hat. Zum Beispiel, da ich nicht den Boden wischen kann, lege
ich die Kleidung zusammen, räume die Wäsche ein und entnehme diese auch
wieder. Ich möchte einfach Dinge tun.
"Ich möchte Unabhängigkeit erreichen. Ich versuche mich
immer zu beschäftigen; ich lerne fortwährend – sogar von meinen Fehlern.
Ich versuche mir alleine Kaffee zu machen. Ich verschütte die Milch auf
dem Tischtuch immer und immer wieder, bis ich es endlich richtig gemacht
habe. Ich hoffe immer noch, wieder sehen zu können. Ich weiß, dass dies
gegenwärtig unrealistisch ist; denn will ich alles versuchen, um dies zu
erreichen. Nicht nur wirtschaftlich. Ich würde dafür einen Arm und ein
Bein opfern."
Neifeld verbringt die meiste Zeit des Tages außerhalb des
Hauses. Er versucht sich zu beschäftigen. Er lernt an Computern; er hat
einen Privatlehrer, der ihm beibringt, wie er mit seiner Blindheit
fertig werden kann. Er hält sich in einer Sporthalle fit; er ist in der
Soldaten-Unterkunft aktiv. Seit seinen Verletzungen hat er begonnen zu
malen und arbeitet mit Ton. Er liest viele Bücher in Braille.
"Was immer ich auch tun kann, ich mache das Beste
daraus", sagt er. "Stehe ihnen Gott bei, wenn sie mir nicht jeden Morgen
die Zeitung vorlesen. Wenn ich mit Devat ins Einkaufszentrum gehe, frage
ich sie immer wieder: 'Sage mir, was gibt es im Geschäft?' Mein Kopf ist
voller Erinnerungen, Farben, Formen und das ist es, was mich
weitermachen lässt."
Was würdest Du am liebsten machen?
"Basketball spielen, Fernsehen, sehen – nicht anschauen,
Devat sehen. Das ist für mich das wichtigste. Aber ich bin ein Realist.
Ich verstehe, dass dies unmöglich ist. Gegenwärtig jedenfalls. Leute
sagen mir: 'Es schmerzt uns zu wissen, dass du einmal in der Lage warst
zu sehen.' Ich mache mir nichts daraus. Auch ich war einmal ein Baby."
Seit dem Anschlag hat er damit begonnen, jeden Morgen
Tefilin anzulegen. Obwohl er sogar vorher bereits ein traditioneller
Jude gewesen war, hatte er früher keine Tefilin angelegt. "Es ist sehr
einfach, in meiner Lage den Shabbat zu beachten", sagt er zynisch.
"Welches Problem sollte ich damit haben, das Licht nicht einzuschalten?"
Fühlst Du keinen Zorn gegenüber Gott?
"Zorn? Ein Wunder ist mir widerfahren. Ich saß neben
einem Terroristen und wurde gerettet."
Und haben sich Deine Ansichten geändert?
Mein Leben hat sich verändert – nicht meine Ansichten.
Ich habe Araber nie gehasst, und heute hasse ich sie noch weniger. Ich
bin nicht zornig und habe keinen Wunsch nach Rache. Was kann ich tun –
Soll ich in irgendeinem Dorf Selbstmord begehen; einige unschuldige
Menschen töten? Mit Hass erreicht man nichts; er schafft nur noch mehr
Schmerzen.
Hast Du heute mehr Angst?
Im Allgemeinen nicht. Aber ich habe Angst, Busse zu
besteigen. Ich erstarre, ich schaffe es einfach nicht.
In seinen Träumen sieht und hört Neifeld immer noch. "Ich
träume in Technicolor", sagt er. "In meinen Träumen, in der Nacht, bin
ich nicht behindert."
Keren Hayesod 05-11-2003
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