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Ohne ihre Hilfe wäre die Betreuung nicht möglich:
Junge Freiwillige aus ganz Israel helfen der
Jewish Agency bei der Leitung der Not-Sommerlager

Eine freiwillige Mitarbeiterin der Jugendbewegung,
Sharon Abir, hilft einer Teilnehmerin eines
Notsommerlagers der Jewish Agency.
Was motiviert israelische Jugendliche und junge
Erwachsene dazu, alles in ihren Sommerferien liegen und stehen zu
lassen, und sich zur freiwilligen Mitarbeit rund um die Uhr zu melden,
um Sommerlager für Israels bedrohte Kinder aus dem Norden des Landes zu
leiten?
"Wir fühlen eine starke Verpflichtung unserem Land gegenüber", sagt die
Beraterin der Jugendbewegung, Sharon Abir. "Und wenn wir uns in einer
Krise befinden, dann hat jeder die Aufgabe zu helfen."
Und helfen ist genau das, was die Aktivisten der Jugendbewegung von
Israel tun.
Innerhalb von 72 Stunden, nachdem die Jewish Agency die Gründung von
Notsommerlagern für die Kinder aus dem Norden Israels beschlossen hatte,
meldeten sich über 300 Berater der Jugendbewegung Noar Oved VeHaLomed
(Die arbeitende und lernende Jugendbewegung) und weitere
Jugendbewegungen zur freiwilligen Mitarbeit, um die Aktivitäten in
diesen 26 Sommerlagern in ganz Israel zu leiten. Egal aus welchem
Gesichtspunkt man dies sieht, es ist eine enorme Aufgabe.
"Das Ethos unserer Jugendbewegung liegt in der freiwilligen Mitarbeit, "
sagt die 28jährige Yafit Babila."Die Sorge um Israel geht uns sehr nahe.
Unsere Berater arbeiten wirklich hart dafür, eine gerechtere
Gesellschaft aufzubauen. Einige unserer Mitglieder waren gerade aus der
Armee entlassen worden und zwei Tage später schlossen sie sich uns an,
um freiwillige Arbeit zu leisten."
Die Freiwilligen sind erfahrene Jugendarbeiter, reife Menschen,
verantwortungsbewusst und bereit, ihre Zeit dafür aufzuwenden, die Lager
zu leiten und den Kindern zu helfen. Diese Lager, die sich in sicheren
Gebieten des Landes befinden, von Netanya bis zum Negev, überbrücken
alle sozialen, wirtschaftlichen und ethnischen Grenzen, sie stehen allen
Kindern aus jüdischen, israelisch-arabischen und drusischen Gemeinden
offen. Über 23,000 Kinder sind innerhalb der letzten drei Wochen in
diese Lager in Sicherheit gebracht worden.
In jedem Fall ist die Leitung eines Sommerlagers mit über 100 Kindern,
im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, keine einfache Sache. Wenn man die
kurze Zeit berücksichtigt, in der diese Notlager eingerichtet wurden,
dann war dies eine bemerkenswerte Herausforderung. Die Berater denken
sich immer neue Aktivitäten aus, um die Kinder in einem bestimmten
Arbeitsrhythmus zu halten und ihre Aufmerksamkeit von den Kämpfen
abzulenken, die im Norden toben. „Es ist eine sehr schwierige Arbeit",
gibt der Freiwillige Shani Warshavsky zu. "Aber es ist erstaunlich, wie
viel Energie und Motivation die Berater aufbringen. Wir geben den
Kindern so viel Liebe und Aufmerksamkeit und die Kinder reagieren darauf
positiv."
"Ich fühle eine persönliche und gemeinsame Verantwortung zu helfen",
sagt Abir. "Unsere Jugendbewegung, in Zusammenarbeit mit der Jewish
Agency, leitet eine Reihe von Programmen für gefährdete Jugendliche in
ganz Israel durch. Wir taten dies bereits vor dem Ausbruch der
gegenwärtigen Gewalttätigkeiten und wir werden dies auch weiterhin tun,
um die israelische Gesellschaft zu stärken."
Die freiwillige Mitarbeit in Sommerlagern hat auch Mitglieder von sowohl
religiösen wie sekulären Jugendbewegungen zusammengebracht und zu einem
tieferen Verständnis der beiden Bewegungen geführt. "Wir respektieren
uns gegenseitig und die gemeinsame Zusammenarbeit für einen gemeinsamen
Zweck hat unsere Verbindung gestärkt", sagt Babila. "Dies wiederum kann
das soziale Netz von Israels manchmal zerstrittener Gesellschaft
stärken."
"Unsere Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die Kinder", sagt die
freiwillige Mitarbeiterin von B'nai Akiva, Leah Ayalo. "Und wir tun, was
wir können, damit sie diese schwierige Zeit überstehen können."
Über die freiwillige Mitarbeit in den Sommerlagern hinaus, besuchten
hunderte von weiteren Jugendgruppen-Aktivisten Bunkerschutzräume im
Norden Israels, sie leiten Aktivitäten für die Kinder und helfen den
müden und verängstigten Eltern.
Spenden für die Not-Programme der Jewish Agency nehmen in
Deutschland alle Büros des Keren Hayesod unter dem Spendenkonto
SEB Frankfurt, BLZ 500 101 11
Konto Nr. 1 007 165 400
entgegen.
Keren Hayesod 11-08-2006
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