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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

Vor drei Jahren kam er aus Frankreich nach Israel:
Junger Einwanderer siegt im Intel-Wissenschafts-Wettbewerb 2006

Aus: Intel-Website – 22. März 2006

Tel Aviv – Ein auf Computer basierendes Videoüberwachungssystem, das Bewegungen verfolgen und die Position eines Eindringlings dreidimensional kalkulieren und darstellen kann: Das ist das Ergebnis der technologischen Forschungsarbeit des 18jährigen Raphael Ouzans, Absolvent der Kiryat Noar- (Stadt der Jungen) Hochschule in Jerusalem, die ihm den 1. Platz beim Wettbewerb der Nachwuchswissenschaftler sicherte. Dieser Wettbewerb findet jedes Jahr unter der "Federführung" des US-Prozessorenherstellers "Intel" gemeinsam mit dem israelischen Erziehungsministerium im Bloomfield Wissenschaftsmuseum in Jerusalem statt. Die Preise wurden von Staatspräsident Moshe Katzav im Rahmen einer festlichen Veranstaltung verliehen.

Der erste Preis des Nachwuchswissenschaftler-Wettbewerbes 2006, der unter der Leitung von "Intel" gemeinsam mit dem israelischen Erziehungsministerium im Bloomfield Science Museum in Jerusalem stattfand, ging an Raphael Ouzan. Er ist Absolvent der Kiryat Noar Hochschule in Jerusalem und erhielt den Preis für folgendes Projekt: Ein Video-Überwachssystem, das Bewegungen verfolgen sowie einen Eindringling dreidimensional lokalisieren und darstellen kann.

Vor drei Jahren eingewandert

Raphael wanderte vor drei Jahren aus Frankreich in Israel ein, legte sein Abitur mit Auszeichnung ab und trat seinen Militärdienst in der IDF an.

Die Gewinner des Wettbewerbes erhielten ihre Preise aus den Händen von Israels Staatspräsidenten Moshe Katzav im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Beit Hanassi.

Dies ist bereits das neunte Jahr, in dem der Nachwuchswissenschaftler-Wettbewerb unter der "Federführung" des US-Prozessorherstellers "Intel" gemeinsam mit dem Erziehungsministerium im Bloomfield Wissenschaftsmuseum abgehalten wurde.

Yitzchak (Kiki) Ochayon, Vorstandsvorsitzender von Intel Israel in Jerusalem und Mitglied der Juroren des Wettbewerbes, stellte mit Befriedigung fest: "Damit die High-Techindustrie in Israel weiterhin florieren kann, müssen junge Leute dazu ermutigt werden, wissenschaftliche und technische Berufe zu wählen. Der „Nachwuchswissenschaftler-Wettbewerb ist ein wichtiges Unterfangen, das dazu beiträgt, für herausragende Leistungen in Wissenschaft und Technologie zu werben, und ich bin mir sicher, dass die Wettbewerbsteilnehmer ihren weiteren Weg auf diesen Gebieten machen werden. In einer Welt des globalen Wettbewerbes müssen wir uns auf die Qualität und die höchstmögliche Zahl der Absolventen in Wissenschaft und Technologie konzentrieren, um unseren Vorsprung als weltweit führende Nation zu wahren."

Die Preisrichter beurteilten die Siegerarbeit wie folgt:

Raphael Ouzans Projekt stellt eine bedeutende Entwicklung auf dem Gebiet der computergestützten bildhaften Darstellung dar, die zahlreiche Anwendungen ermöglicht: Roboter mit grösserer Unabhängigkeit, automatische Sichtfähigkeiten für Waffen, Verfolgung und Dokumentierung von Ziel-Bewegungen im Kampfeinsatz, etc.

Sein Projekt stellt einen echten Durchbruch zur Unterstützung und Verbesserung von innovativen Sicherheits-Systemen dar, die vor großen Herausforderungen stehen. Das intelligente System, das Raphael entworfen und gebaut hat, besteht aus einem  Videogerät, das die Bewegungen eines Eindringlings entdecken und diese in Echtzeit verfolgen kann. Es besteht aus zwei parallel geschalteten Internetkameras, die eine Augenbreite voneinander entfernt (etwa 7 cm) eingerichtet sind. Ein Roboter nimmt die Daten von den Kameras auf, verarbeitet diese und stellt mit Hilfe von Radar den Eindringling dar und verfolgt seine Bewegungen.

Raphael Ouzan, der den 1. Platz belegte, gewann ein Stipendium, das von "Intel" gespendet wurde, ein Unternehmen, das in der ganzen Welt hunderte von Millionen Dollar in Projekte investiert, die für Ausbildung auf dem Gebiet der Technologie und der Forschung werben und Wettbewerbe für junge Wissenschaftler auf der ganzen Welt finanziert, besonders auch in Israel. Acht junge Wissenschaftler reisen in diesem Jahr in die Vereinigten Staaten, um am Intel ISEF-Wettbewerb teilzunehmen, dem größten und prestigereichsten Wettbewerb seiner Art in der Welt.

Keren Hayesod 03-06-2006

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem