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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

Kameras sollen Raketen-Einschlagstellen identifizieren

Drei Video-Kameras wurden auf den Dächern der Türme in der Gush Dan- Gegend montiert, um die Einschlagstellen von Raketen in Echtzeit ausmachen zu können, sollte Saddam Hussein sich dazu entschließen, Israel anzugreifen.

Die Plazierung der Kameras ist Bestandteil der verbesserten Vorbereitung des Heimatfront-Kommandos, wobei jede Kamera an einen Kontrollraum angeschlossen ist. Zum Zeitpunkt eines Einschlages kann das Personal im Kontrollraum die Flugbahn einer Rakete nachverfolgen, ein Computer wird die Daten auswerten und die genaue Einschlagstelle des Sprengkopfes ermitteln.

Die Informationen werden an die Entdeckungs- und Identifizierungs-Einheit des Heimatfront weitergeleitet, die sich darauf zur Einschlagstelle begeben wird, um festzustellen, ob der Sprengkopf chemische oder biologische Substanzen enthielt. Diese Informationen werden gleichzeitig an die Rettungs- und Reparatureinheiten übermittelt.

Es muß betont werden, dass die sofortige Identifizierung der Einschlagstelle des Sprengkopfes, im Gegensatz zu anderen Teilen der Rakete, die auf ihrer Flugbahn in ihre Bestandteile zerfallen, es der Heimatfront ermöglichen werden, Bewohner von nicht betroffenen Gebieten so schnell wie möglich aus ihren Schutzräumen zu entlassen.

Die irakische Bedrohung für Israel
Not-Bulletin Nr. 6

Keren Hayesod 26-12-2002

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem