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KH-Konzert in Berlin mit "Lahakat Zahal" zugunsten des
kriegsgeschädigten Norden des Landes:
Für Israel gibt es keine "Geberkonferenzen"
Berlin (KH) - Keren Hayesod, die "Vereinigte Israel
Aktion", veranstaltete am 11. September ein Solidaritätskonzert mit der
Band der israelischen Armee "Lahakat Zahal" im voll besetzten Großen
Saal des Gemeindehauses.
Ilan Brandstetter, Vorsitzender des Keren Hayesod Berlin,
bat die Gäste für den Wiederaufbau des israelischen Nordens zu spenden,
der während der Angriffe der libanesischen Hisbollah zwischen dem 12.
Juli und dem Waffenstillstand stark zerstört wurde.
400.000 israelische Flüchtlinge sind zu verzeichnen,
3.970 Raketen der Hisbollah zerstörten Wohnhäuser, Schulen,
Kindergärten. Krankenhäuser und viele Bäume in Galiläa sind verbrannt,
berichtete Jakov Snir, Europadirektor des Keren Hayesod Jerusalem.
Nathan Gelbart, Vorsitzender des Keren Hayesod
Deutschland, sprach von den vielen selbst ernannten Nahostexperten in
der deutschen Politik, deren Fürsorge sich auf die Opfer israelischer
Verteidigungsaktionen beschränke, die aber nicht aufschreien würden,
wenn Menschen im Irak oder in Ruanda sterben. Da es für Israel, anders
als für den Libanon, keine Geberkonferenzen in Stockholm gebe, müssten
wir selbst unserer Verantwortung gerecht werden – und für Israel
spenden.
Der Ehrengast der Veranstaltung, S.E. Shimon Stein,
Botschafter des Staates Israel, erinnerte angesichts der Parallelen
zwischen Daten wie dem des 12. Juli und dem 11. September daran, dass es
nicht auf das Ziel (dieses sei legitim – nämlich eine
Zwei-Staaten-Lösung), sondern auf den Weg dahin ankomme. Und Terror als
Weg sei nicht legitim. Er hoffe, dass die Europäische Union, die ja seit
Jahren nach einer Rolle im Nahen Osten suche, einen Beitrag zur
Stabilisierung der Region leisten werde.
Adam, Dan, Doron, Erez, Naama und Shira von "Lahakat
Zahal" boten anschließend ein hinreißendes Programm der schönsten
israelischen Lieder zum Mitsingen und -tanzen. Und auch die Veranstalter
waren zufrieden mit dem Spendenaufkommen.

Mit dem Spendenergebnis zugunsten des Nordens von Israel und der
Veranstaltung in Berlin sichtlich zufrieden: Ilan Brandstetter -
Vors.KH-Berlin,
Nathan Gelbart - Vors.KH-Deutschland, Jacov Snir - Europadirektor des
KH-
Jerusalem, S.E. Botschafter Shimon Stein sowie David Wolfe - Delegierter
des
Keren Hayesod

Ein Blick auf den vollen Berliner Gemeindesaal

Die IDF-Band Lahakat Zahal bei ihrem Konzert

Die Gäste ließen sich nicht lange zum Tanzen bitten
Keren Hayesod 14-09-2006
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