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I.D.F.
Generalstabchef a.D. Moshe Ya'alon (M.) mit Großspenderehepaar
Ribstein und Askanit Janeczek (rechts)
Grosspenderempfang des
Keren Hayesod in München:
Moshe Ya'alon: Trotz seiner Leistungen ist Israel auf die
finanzielle Hilfe seiner Freunde angewiesen
München
(KH) - Moshe Ya'alon, bis Juni 2005 Generalstabchef der israelischen Armee,
war Anfang DezemberGastredner bei einem Empfang für Großspender des Keren
Hayesod München.
Die
Zuhörer erhielten einen ausführlichen Einblick in die gegenwärtige
politische, militärische und ökonomische Situation Israels und die seiner
Nachbarstaaten. Die Ausführungen des Ehrengastes zur aktuellen Lage Israels
und seiner arabischen Nachbarn stießen auf großes Interesse.
Nach
Meinung von Ya'alon hat der Friedensprozess keine Chance, solange die
arabische Welt Israel von der Landkarte tilgen möchte. Ein großes Problem
sei die Bildungsmisere und das sinkende Pro-Kopf-Einkommen der arabischen
Bevölkerung sowie die fehlende Demokratie in den arabischen Ländern.
Diese
Tatsachen führen zur Frustration in der Bevölkerung, die wiederum in
Terroraktivitäten mündet, mit denen nicht nur Israel konfrontiert ist,
sondern die gesamte westliche Welt. Israel ist den arabischen Nachbarn
militärisch und technologisch zwar überlegen, Terroraktivitäten richten sich
aber nicht gegen die Armee, sondern gegen die zivile Gesellschaft, die es zu
schützen gilt.
Der
anhaltende Terror und die nukleare Bedrohung durch den Iran lasten schwer
auf der israelischen Gesellschaft. Durch den Rückzug aus Gaza hat Israel
kurzfristig sein Image aufgebessert, aber die Lösung des
israelisch-arabischen Konfliktes ist ein langer Weg, der Generationen dauern
werde. Die Israelis stehen kulturell und intellektuell an der Weltspitze,
seien aber nach wie vor auf die finanzielle Hilfe seiner Freunde und der
jüdischen Gemeinschaft in aller Welt angewiesen.












(Alle Fotos: Geisert)
Keren Hayesod 13-12-2005
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