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V. links S.E. Botschafter der Arabischen Republik Ägypten Mohamed Al-Orabi,
Vorsitzender des Keren Hayesod Deutschland Dr. Michel Friedman, S.E.
Botschafter des Staates Israel Shimon Stein.

Fazit einer Podiumsdiskussion des Berliner Keren Hayesod zum Nahen Osten:
Mit "besseren Brücken" lassen sich Abgründe überwinden

Berlin (KH) – Eine Podiumsdiskussion zum Thema "Nahostgespräche - Aussichten auf Frieden im Nahen Osten" veranstaltete der Berliner Magbit des Keren Hayesod Deutschland kürzlich im Hotel Ritz-Carlton. Nathan Gelbart, Vorsitzender des Keren Hayesod Berlin begrüßte die über 400 Gäste aus dem In- und Ausland sehr herzlich und dankte der Mizrahi Bank für das Sponsoring der Veranstaltung.

Unter den Gästen befanden sich S.E. Peter Hamilton, Botschafter von Neuseeland, S.E. Rachad Bouhlal, Botschafter des Königreichs Marokko, ein Vertreter der Generaldelegation Palästinas in Deutschland sowie der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Dr. Gideon Joffe, die der Einladung des Keren Hayesod Berlin gefolgt waren. Sie wurden Zeugen einer lebhaften Diskussion zwischen dem Botschafter des Staates Israel S.E. Shimon Stein und dem Botschafter der Arabischen Republik Ägypten S.E. Mohamed Al-Orabi. Für die Brisanz und die Aktualität der Gesprächsthemen sorgte der Moderator, Dr. Michel Friedman, Vorsitzender des Keren Hayesod Deutschland.

Gibt es überhaupt Aussichten auf den Frieden im Nahen Osten angesichts der jüngsten Hetzparolen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad?
Sind jetzt auch arabische Länder auch vom Terror bedroht?
Was müssen und was können wir tun, um die Gewaltspirale zu durchbrechen? So lauteten die grundsätzlichen Fragen der Diskussion.

Eine Antwort auf die letzte Frage könnte lauten: Bessere Brücken bauen. So hat man bei dem "Jaffa Institute" aus Israel das Integrationsprogramm für die jüdischen und arabischen Kinder genannt. Ca. 4000 unterprivilegierte Kinder werden im Rahmen dieses Projektes betreut, ungeachtet ihres religiösen oder ethnischen Hintergrundes. Keren Hayesod Deutschland unterstützt dieses Programm des "Jaffa Institutes", um bei der Veranstaltung um Spenden zu werben.

Optimistisch solle man die Aussichten für den Frieden im Nahen Osten betrachten und sich im nächsten Jahr wieder treffen: so war das Fazit der Diskussionsteilnehmer.
Die positive Resonanz und das große Interesse daran, den Bau von "Besseren Brücken" zu fördern, sorgten auch für den Optimismus bei Keren Hayesod Deutschland – dem Veranstalter "der Nahostgespräche".

Das Jaffa-Institut-Programm: Mit Brücken Trennungen überwinden


V .links Askanit Sabina Fischmann, S.E. Botschafter der Arabischen Republik
Ägypten Mohamed Al-Orabi und Tochter Leena, S.E. Botschafter des Staates
Israel Shimon Stein, Vorsitzender des Keren Hayesod Deutschland Dr. Michel
Friedman, Askan Ariel Abaew, S.E. Botschafter von Neuseeland Peter Hamilton,
Vorsitzender des Keren Hayesod Berlin Nathan Gelbart, Askan Ilan Brandstetter.


Ein voller Saal mit Gästen aus dem In-und Ausland.

Alle Fotos: Margrit Schmidt

Keren Hayesod 15-12-2005