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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

Der langjährige Vorsitzende des Keren Hayesod Deutschland, Sruel Prajs aus Berlin, bei seiner Ansprache anläßlich der Entgegennahme des Yakir-Preises des Keren Hayesod, mit dem er im Rahmen der jährlichen KH-Welt-Solidaritätskonferenz in Jerusalem ausgezeichnet wurde. Der Preis ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Keren Hayesod an verdiente jüdische Führungspersönlichkeiten vergibt.

Keren Hayesod-Welt-Solidaritäts-Konferenz in Jerusalem mit über 400 Teilnehmern aus 22 Ländern unter dem Eindruck des Terrors

Ausdruck der Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Israel

Jerusalem (bru) - Die Keren Hayesod-Welt-Solidaritäts-Konferenz, die vom 18. bis 21. Juni in Jerusalem stattfand, war nach Meinung aller Teilnehmer ein auch nach außen hin deutlich wahrnehmbarer Erfolg. 400 Teilnehmer reisten aus 22 Ländern an, einige nahmen zum ersten Mal an einer unserer Veranstaltungen teil – wie die Delegationen aus Griechenland und der Ukraine.

Die Griechische Delegation aus Saloniki und Athen, unter der jeweiligen Leitung von David Shaltiel und Sabi Mionis, machten Keren Hayesod-Geschichte, da eine neue Generation von dynamischen jungen Führungskräften in Saloniki herangewachsen ist. Zum ersten Mal spendeten alle Mitglieder der Gemeinde für die Kampagne und erbrachten damit einen noch nie zuvor dagewesenen Betrag – das Doppelte des Ergebnisses aus dem Vorjahr. Es ist ihre Solidarität mit Israel in dieser Zeit der Krise, der sie zusammenbrachte und die ihre Bemühungen um das Doppelte verstärkte.

Das Konferenz-Programm ermöglichte es den Teilnehmern, die Realität im heutigen Israel besser zu verstehen. Dazu dienten ihnen Informationen des Geheimdienstes, Besuche und Informationen in den Krankenhäusern Jerusalems, die am meisten Erfahrung bei der Behandlung von Terror-Opfer haben, Besuche in Wohngegenden, die zum Ziel von Terror-Anschlägen geworden sind und durch die Ansprachen von Ministerpräsident  Ariel Sharon, Staatspräsident Moshe Katsav und durch den stellvertretenden Aussenminister Michael Melchior. In der Tat war es so, dass die TeiInehmer keine theoretischen Abhandlungen über das Leben im heutigen Israel benötigten, da sie von der Realität eingeholt wurden und sich in den drei Tagen der Konferenz drei Terror-Anschläge ereigneten - in Gilo, an der Abzweigung am Französischen Berg und in der Siedlung Itamar. Die Teilnehmer wurden für drei Tage zu Israelis als sie die Nachrichten hörten und am eigenen Leib den Schock und die Furcht verspürten, angesichts der schrecklichen Ereignisse, die sich abspielten.

Traurigerweise wurde die Einweihungsfeier für das Keren Hayesod Musik-Zentrum in Gilo zu einer Gedenkveranstaltung für die 19 Opfer, die am Tag zuvor ihr Leben verloren hatten. Das Zentrum war ursprünglich als Ausdruck der Solidarität des Keren Hayesod mit den Einwohnern von Gilo geplant gewesen, die ständig beschossen worden waren.

Der Ausschuss zum „Eintreten für Israel“ leitete eine Diskussion und brachte unter den Teilnehmern verstärkte Besorgnis zum Ausdruck als mit der Knessetabgeordneten Colette Avital und dem Direktor des Simon Wiesenthal-Zentrums, Dr. Ephraim Zuroff über Israels Aufklärungsarbeit und den weltweit ansteigenden Antisemitismus diskutiert wurde.  Ähnliche Reaktionen rief auch die Präsentation des Direktors der Palästinensischen Medien-Beobachtung, Itamar Marcus, hervor, der über die “wahre Haltung” unter den Palästinensern berichtete, die durch ihre eigenen Medien blossgestellt wurde (Website: www.pmm.org.il).

Yakir-Auszeichnung
für Sruel Prajs aus Berlin

Im Rahmen einer bewegenden Zeremonie im Amtssitz des Staatspräsidenten wurde  Daniel Liwerant, der frühere Vorsitzende des Welt-Treuhänderausschusses, mit dem Israel Goldstein-Preis ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung des Keren Hayesod. Präsident Katsav würdigte Liwerant als eine wahrhafte Führungspersönlichkeit, sowohl in Mexiko wie in der weltweiten jüdischen Gemeinschaft. Daniel ging in bewegenden Worten auf seine Wurzeln in Ost-Europa ein und auf das herzliche Heim seiner Eltern in Mexiko, wo ihm sein Bekenntnis und seine Verpflichtung für jüdische Werte und für Israel nahe gebracht wurden.

Ein neuer Vermächtnis-Anerkennungs-Preis wurde an Lodewijk van Leeuwen aus Holland als Ausdruck der tiefen Anerkennung für seinen Einsatz zugunsten eines Vermächtnisses im Wert von $1Million Dollar für den Keren Hayesod verliehen.

Der Avi-Hai Preis wurde der Young Leadership-Gruppe aus Argentinien verliehen und der  Kreutner-Preis für hauptamtlich Tätige ging an Rita Opit aus Sydney und an Joyce El-Eini aus Genf für ihren besonderen Einsatz und die erzielten Ergebnisse.

Der abschließende Festakt auf der Adam Anti-Terror Einrichtung verband das Feiern mit einer Tragödie und Ironie. Eines der Fachgebiete, dessen praktische Umsetzung auf der Basis von einer Elite-Einheit vorgeführt wurde, war ihre Reaktion auf die Besetzung eines Hauses durch Terroristen. Unglücklicherweise wurde im Verlauf des Abends die Nachricht von einem realen Vorfall in der Itamar Siedlung bekannt. Wegen dieser Entwicklung mußte der Ministerpräsident die Veranstaltung vorzeitig sofort nach seiner Begrüssungs-Rede verlassen. Dies machte es ihm unmöglich, persönlich den Yakir-Preis an die fünf Preisträger zu überreichen – Anita Fischer aus Chile, Michael Bregman und David Koschitzky aus Toronto, Rabbi Yechiel Eckstein aus Israel und Sruel Prajs aus Berlin, die alle für ihre außerordentliche Führungsarbeit, ihren Einsatz und ihren Beitrag für den  Keren Hayesod ausgezeichnet wurden.

Nach diesen dramatischen Ereignissen war es der Geist der teilnehmenden Soldaten der Elite-Einheit, der dazu beitrug, die Stimmung unter der Teilnehmern zu heben und als  Sarit Haddad auf die Bühne trat und ihre Vorstellung gab, verbreitete sich die Begeisterung und die Zuhörer begleiteten sie mit ihren Liedern und Tänzen. 

Keren Hayesod 21.04.2012

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem