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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

Die Krise in Israel:
Update zur Reaktion der Jewish Agency auf diese Herausforderung

Stand: 8. August 2006


Kinder aus dem Norden Israels genießen eines
der Notsommerlager der Jewish Agency

Sommerlager, 4. Woche

Über 11000 Kinder nehmen gegenwärtig daran teil, einschließlich etwa 500 neue Einwanderer

Während sich das Aktivitäten-Programm in jedem Sommer-Lager anders gestaltet ist, beinhalten sie doch alle eine Reihe von anspruchsvollen Aktivitäten im Freien wie – Sportveranstaltungen, Schwimmen, Drachenfliegen – sowie kreative Aktivitäten in den Häusern wie Kunstunterricht und handwerkliche Ausbildung, Theater-Arbeitskreise wie auch Gymnastik – sowie so viele Ausflüge wie nur möglich zu Orten wie den Keftsuba-Amüsierpark, zum Shefaim-Wasserpark, zu Museen und zu viele Stätten.

Die morgendlichen Arbeitskreise gehen auf erzieherische und persönliche Themen ein, wie der Umgang mit Stresssituationen und Angstzuständen, die abendlichen Aktivitäten beinhalten gemeinsame Singstunden, Zaubervorführungen, Aufführungen und Lagerfeuer. Für neue Einwandererkinder beinhalten die Aktivitäten auch hebräische Ulpansprachkurse, um ihnen die Eingliederung in die israelische Kultur weiterhin und schneller zu ermöglichen.


Jewish Agency-Mitarbeiter versorgen Familien,
die in Bunkerschutzräumen untergebracht sind

"Bomben-Schutz-Ausrüstungen" für sozial benachteiligte Familien

Etwa 5000 so genannte "Bombenschutz-Ausrüstungen" werden gegenwärtig zur Verteilung an sozial benachteiligte Familien vorbereitet. Diese Ausrüstungen beinhalten Erste Hilfe-Mittel, sanitäre Ausstattungsgegenstände, Reinigungsmittel, Spiele und Taschenlampen.

Für Familien am unteren Ende der sozioökonomischen Skala im Norden des Landes, bestand die Möglichkeit nicht, ihre Wohnungen zu verlassen, um in den sicheren Süden Israels zu ziehen. Diese Familien leben seit Beginn der Feindseligkeiten in den Bunkerschutzräumen ihrer jeweiligen Apartmentgebäude, in überfüllten, unbequemen Bedingungen, und das bereits seit über drei Wochen und sie benötigen dringend Lebensmittel und weitere Vorräte. Diese Kits der Jewish Agency stellen eine entscheidende Erleichterung in den gegenwärtigen schwierigen Bedingungen dar, bis es den Familien wieder möglich sein wird, zu ihrem gewohnten Alltagsleben zurückzukehren.


Besichtigung der Zerstörung im
Kiryat Yam-Eingliederungszentrum
nach dem Einschlag einer
Katuscha-Rakete

Wiederaufbau der Eingliederungszentren der Jewish Agency im Norden Israels

Bis heute wurden folgende sechs Eingliederungszentren direkt von Katuscha-Raketen getroffen: Tapuz in Nahariya, Sapir in Kiryat Yam, Carmiel, und Canaan, Meron und Tsahal in Safed. Glücklicherweise waren die Mitarbeiter der Zentren und die Bewohner sicher in den darunterliegenden Bunkerschutzräumen untergebracht, aber die Einschläge richteten schwere Verwüstungen an. Büros, Appartements und Klassenzimmer weisen schwere strukturelle und/oder Einrichtungsschäden auf.

Mit der Arbeit zur Wiederherstellung von 4 Eingliederungszentren zur vollen Arbeitsaufnahme wurde bereits begonnen.

Insgesamt werden $3.5 Millionen neben der teilweisen Entschädigung der Regierung benötigt, um die Eingliederungszentren wieder für ihre Aufgaben funktionsfähig zu machen und die Lebensbedingungen zu verbessern. Es ist von kritischer Bedeutung, diese Aufgaben sofort zu erledigen, da wir weiterhin neue Einwanderer aus Äthiopien nach Israel bringen. Die Jewish Agency modernisiert öffentliche Bunkerschutzräume, um ihre Infrastruktur zu verbessern und um sicherzustellen, dass die Bewohner des Nordens hier wenigstens das Nötigste zum Leben vorfinden, wenn sie hier untergebracht werden müssen.

Keren Hayesod 10-08-2006

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem