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Magbit-Eröffnung im
Frankfurter Gemeindezentrum:
Das Leiden der Terror-Opfer in Israel eindringlich vor Augen geführt
Frankfurt
(KH) – Zahlreiche Freunde des Frankfurter Magbits des Keren Hayesod
Deutschland und des Staates Israel wohnten am 20. Oktober im Ignatz
Bubis-Gemeindezentrum in Frankfurt der Eröffnungs-Veranstaltung bei, die
unter dem Motto stand „Sie sind mit dem Leben davongekommen – Die Versorgung
der Terror-Opfer in Israel.“ Dabei hatte auch der neue Frankfurter
Delegierte des Keren Hayesod, Benny Ilsar, Gelegenheit, sich einem breiteren
Publikum das erste Mal vorzustellen.
Die
Fernsehournalistin Esther Schapira leitete das Programm des Abends mit ihrem
Vortrag über die Manipulation der Medien durch Bilder ein. Sie berichtete
über die Schwierigkeiten von Journalisten, an unabhängiges Foto- und
Filmmaterial aus den palästinensischen Autonomiegebieten heranzukommen, da
die PA fast nur palästinensische Kameraleute in ihren Gebieten zulassen und
kritischen Berichterstattern die Akkreditierung verweigern bzw. abnehmen
würde.
Korrespondenten
sollten daher – so ihre Forderung – die Bild- und Nachrichtenquellen ihrer
Berichte und Artikel nennen. Esther Schapira hatte im Zusammenhang mit den
Recherchen für ihre Dokumentation „Drei Kugeln und ein totes Kind – wer
erschoß Mohammad Al-Dura?“, die für den Deutschen Fernsehpreis in der
Kathegorie „Beste Dokumentation“ in diesem Jahr nominiert wurde, eigene
Erfahrungen vor Ort gemacht.
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| Die beiden Referentinnen des Magbit-Abends im
Frankfurter Gemeindezentrum, die Journalistin Esther Schapira (links)
und Prof. Dr. Dorrit Nitzan (r.) mit dem neuen Delegierten des KH in
Frankfurt, Benny Ilsar und Noemi Staszewski. |
Im Rahmen des
Zieles des Magbitabends, Spenden für den Aufbau von Traumazentren in Israel
zu sammeln, war Prof. Dr. Dorrit Nitzan von der Universitätsklinik Hadassa
in Jerusalem nach Frankfurt gekommen, um über die schwierige und langwierige
Arbeit der Ärzte, Therapeuten und Krankenpfleger bei der Behandlung von
Terroropfern zu sprechen. An Hand von konkreten Beispielen erklärte sie den
Gästen dieses Abends überzeugend, wie kompliziert, langwierig und
kostenintensiv die medizinische und psychosoziale Versorgung nicht nur der
Schwerverletzten ist und warum alle Krankenhäuser in Israel dringend ihre
Notfallstationen und Traumazentren ausbauen müssen.
Alleine die Bilder
von Verletzungen mittleren Grades vermittelten den Anwesenden einen
eindringlichen Eindruck von dem teilweise über Jahre dauernden
Behandlungs-Einsatz der Spezialisten, den Opfern der brutalen Anschläge zu
einer Rückkehr in ein wenigstens halbwegs „normales“ Leben zu verhelfen. Daß
Israel die Kosten dieser Versorgung nicht alleine tragen kann, war nach
diesem Vortrag allen verständlich. Dem Aufruf zu Spenden für die Anschaffung
medizinischer Geräte durch Noemi Staszewski, der Vorsitzenden der
Women’s Division Frankfurt, wurde an
diesem Abend großzügig entsprochen. Erfreulich war auch, daß viele neue
Gesichter unter den Anwesenden zu finden waren.
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| Am grossen Ehrentisch bei der Frankfurter
Magbit-Eröffnung sitzend v. r. die Delegation der Marienschwestern aus
Darmstadt und das Ehepaar Engelstein. Stehend v. r. Jolienne Stephan von
der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem, das Ehepaar
Schweer, Moshe Oppenheimer, Noemi Staszewski, Benny Ilsar, Herr Stephan
und Rachel Oppenheimer.
(Fotos: Herlich) |
Keren Hayesod
21.04.2012
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