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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem
Sichtbar zufrieden mit dem Ergebnis des Großspender-Empfanges des Keren Hayesod in Frankfurt, v. l. Deutschlands KH-Vorsitzender Andreas C. Wankum, einer der Ehrengäste, Zentralratsvizepräsident Michel Friedman, Frankfurts Gemeindevorsitzender Salomon Korn, Israels Kommunikations-Minister Reuven Rivlin mit Gattin sowie die Vorsitzende der Women’s Division, Noemi Staszewski und Frankfurts KH-Delegierter Yaron Zachar.
(Foto: Herlich)

KH-Spenderempfang in Frankfurt mit Michel Friedman:
„Lassen Sie Israel spüren, dass es das zuhause der weltweiten jüdischen Familie ist“

Frankfurt (bru) – Zu einem Spenderempfang im Rahmen seines „Not-Programmes für Israel“ hatte der Frankfurter Magbit des Keren Hayesod Deutschland unter Leitung der Vorsitzenden der Women’s Division, Noemi Staszewski und des Frankfurter KH-Delegierten Yaron Zachar eingeladen.  Unter den Ehrengästen waren der israelische Minister für Kommunikation, Reuven Rivlin, Frankfurts Gemeindevorsitzender Salomon Korn sowie der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Michel Friedman.

Sowohl Noemi Staszewski wie Deutschlands KH-Vorsitzender Andreas C. Wankum bedankten sich bei den Gästen für ihr Kommen und verwiesen auf die gegenwärtige Lage in Israel, die es erforderten, dass dem jüdischen Staat und seinen Bürgern jede nur mögliche Hilfe als Ausdruck der Solidarität gewährt werden müsse.

Andreas Wankum schilderte Eindrücke seiner jüngsten Israel-Mission, bei der er vor Ort die Leiden der verletzten israelischen Terror-Opfer mit eigenen Augen gesehen und dabei erfahren habe, welcher Einsatz ideell und materiell nötig sei, um diesen Menschen über ihre traumatischen Erfahrungen an Leib und Seele hinwegzuhelfen.

Minister Rivlin ging auf die Terror-Situation in Israel ein und betonte, dass es sich bei den Terroristen nicht um Freiheitskämpfer, sondern um Fanatiker handle, denen es um die Zerstörung Israels gehe. Israel führe jedoch keinen Krieg gegen die Palästinenser, sondern biete allen Arabern die Hand zum Frieden an. Allerdings habe der jüdische Staat das Recht sich zu wehren, wenn seine Bürger feige angegriffen würden. Er forderte die Anwesenden und die gesamte jüdische Gemeinschaft in aller Welt dazu auf, Israel und seinen Bürgern durch ihre Solidarität das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind in ihrem Kampf. Gleichzeitig dankte er für die materielle Hilfe als Teil der Solidarität.

Michel Friedman ging in seiner Rede kurz auf die antisemitischen Ausfälle des FDP-Politikers Jürgen Möllemann ein und stellte fest, dass es eine Wende in den Medien gegeben habe, die Israel unter allen Umständen verurteilen wollten. Grundsätzlich habe es auch eine Veränderung in der deutschen Öffentlichkeit gegenüber Israel und der jüdischen Gemeinschaft gegeben. Israels Politik dürfe und könne kritisiert werden, aber dies habe fair und ohne antisemitische Grundtöne zu geschehen. Und das sei oftmals nicht der Fall. Die Gäste forderte er dazu auf, bei der Höhe ihrer Spende für den KH so großzügig wie möglich zu sein, es sei kein Opfer, sondern ein Ausdruck der Hilfe, mit der sich jeder jüdische Mensch selbst hilft. Abschließend betonte er: „Zeigen Sie mit Ihrer Spende, dass Israel das zuhause für die weltweite jüdische Familie ist.“

Keren Hayesod 21.04.2012

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem