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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

Magbit-Eröffnung in Düsseldorf:
Israel kämpft auch für die Werte der freien Welt

Düsseldorf (bru) - Im festlichen Rahmen des Schlösschens des Regierungspräsidenten fand die diesjährige Düsseldorfer Magbit-Eröffnung des Keren Hayesod mit dem Ehrengast Reuven Rivlin, Israels Minister für Kommunikation, statt. Magbit-Vorsitzender Dr. Adrian Flohr begrüßte die zahlreichen Freunde und Förderer des KH Deutschland und eröffnete nach einer Schweigeminute für die Terror-Opfer in Israel die Veranstaltung, wobei er sich beim anwesenden Regierungspräsidenten Jürgen Büssow sowie der Bürgermeisterin von Düsseldorf, Ursula Schiefer, für deren Gastfreundschaft und die Bereitstellung des Festsaales bedankte. Er dankte auch allen für ihr Kommen, die damit ihre Solidarität mit Israel zum Ausdruck gebracht hätten.

Regierungspräsident Büssow erteilte in seiner Rede dem stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Jürgen Möllemann wegen dessen antisemitische Ausfälle eine Abfuhr, indem er sich von diesem sowohl als Person wie in bezug auf seine politische Einstellung distanzierte. „Diese Art von Wahlkampf wird in Deutschland nicht gewollt,“ betonte er. Weiterhin ging er kurz auf die Arbeit des KH Deutschland seit seiner Neugründung im Jahre 1955 ein und würdigte die Leistungen des KH zugunsten Israels.

Düsseldorfs Gemeinerabbiner Yeshayahu Balog ging auf Israel als biblisch versprochenes Land ein, wo Milch und Honig fließen und drückte seine Zuversicht aus, dass dies dereinst in friedlichen Zeiten auch der Fall sein werde.

Mit einem herzlichen „Schalom“ begrüßte Bürgermeisterin Ursula Schiefer die Gäste und überbrachte die Grüsse von Oberbürgermeister Erwin und des gesamten Stadtrates. Ihrer Meinung nach hat die Arbeit des KH in den letzten Jahren durch seine intensive Rettungsarbeit an Bedeutung noch gewonnen. Sie forderte die Gäste zu Spenden für Israel auf, da dies im Sinne der jüdischen Ethik sei. Sie verwies auf die wirtschaftlichen Schäden, die Israel durch die gegenwärtige Lage hinnehmen muß und würdigte die erfolgreiche partnerschaftliche Beziehung von Düsseldorf und Haifa.

Bei der Düsseldorfer Magbit-Eröffnung im Festsaal des Schlösschens des Regierungspräsidenten v. r. Regierungspräsident und Gastgeber Jürgen Büssow, Bürgermeisterin Ursula Schiefer, Minister Reuven Rivlin mit Gattin, Magbit-Komitee-Vorsitzender Dr. Adrian Flohr, KH-Präsidiums-Mitglied Fawek Ostrowiecki. KH-Deutschland-Vorsitzender Andreas C. Wankum sowie KH-Delegierter Yaron Zachar.

KH-Vorsitzender Andreas C. Wankum war von der am gleichen Tag stattgefundenen Pro-Israel-Demonstration in Brüssel nach Düsseldorf geeilt und überbrachte die besten Wünsche des stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrates in Deutschland, Michel Friedman. Er kritisierte in bezug auf die Berichterstattung über Israel, dass die „Medien uns für dumm verkaufen wollen“. Der KH werde wie bereits seit 82 Jahren weiterhin dafür arbeiten, „Israel mit Leben zu erfüllen“. Er bat die Gäste um großzügige Spenden, weil auch die argentinischen Juden Hilfe benötigen, deren Gemeinde aus 200 000 Mitgliedern besteht, wovon über 40 000 unter dem Existenzminimum leben würden. Eindringlich verwies er darauf, dass wenn „Sie jemals Israel benötigen sollten, seine Bürger und der KH auch für Sie hier in Deutschland und überall in der Welt da sein würden.“

Minister Rivlin dankte dem KH und den Gästen für das, was sie bisher für Israel geleistet haben. Jeder Terrorist in Israel sei eine Gefahr für die ganze Welt, betonte er weiter und erläuterte, dass der Terror in Israel kein Freiheitskampf eines Volkes sei, sondern der Versuch von Fanatikern, Israel zu vernichten. Israel sei zum Frieden mit den Palästinensern und den Arabern bereit, aber nicht zu jedem Preis. Hinter den Terroristen stehen Länder wie der Iran und der Irak als Feinde Israels. Israel werde sich dem Terror niemals ergeben und die Welt werde erkennen, dass Israel auch für die Werte der freien Welt kämpfe.

Im Namen des Aktionskomitees von Nordrhein-Westfalen schilderte abschließend die Vorsitzende Beate Schwammenthal-Zwecker eindringlich die Leiden und Nöte der Terror-Opfer in Israel und bat auch in deren Namen um Spenden.

Ein Aufruf, dem sich die Gäste nicht entzogen und den Abend zu einem erfolgreichen Ereignis für den Düsseldorfer Magbit werden ließen.

Keren Hayesod 21.04.2012

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem