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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

ISRAEL-UPDATE:
Mobilisierung von Reservisten, verstärkte Straßensperren und Spannungen im Norden

In den vergangenen Tagen hat Israel seine Einsatzbereitschaft und Wachsamkeit gegenüber terroristischen Anschlägen erheblich verstärkt. Vor dem Hintergrund dieser Situation wollen wir Sie, liebe Leser, kurz über die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Sicherheitsmaßnahmen informieren:

1. Als Folge des mörderischen Terror-Anschlages in Haifa vom Samstag, 4. Oktober, bei dem 19 Menschen getötet wurden, darunter ganze Familien (3 Generationen – Großvater, Großmutter, Eltern, Kinder und Säuglinge), hat die israelische Luftwaffe ein Ausbildungslager des Islamischen Dschihad auf syrischem Gebiet bombardiert. Daraus hat sich eine Zunahme der Spannungen entlang der nördlichen Grenze ergeben, die zur Tötung eines israelischen Soldaten durch einen Heckenschützen der Hisbollah am 5. Oktober führten.

Der syrische Botschafter in Spanien erklärte, dass jeder weitere israelische militärische Angriff auf Syrien zu einer militärischen Antwort seines Landes führen würde. Die Regierung in Damaskus erklärte jedoch, dass die Äußerungen des Botschafters nicht die offizielle syrische Haltung darstellen würde.

2. Gleichzeitig haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (I.D.F.) mitgeteilt, dass sie in Kürze eine Anzahl von Reservisten-Einheiten mobilisieren werden, die in den besetzen Gebieten nach Succot eingesetzt werden sollen. Die Sicherheitseinrichtungen haben 37 Warnungen vor geplanten Terror-Anschlägen verzeichnet.

3. In dieser Woche begann die I.D.F. damit, entlang der Grünen Grenze die Einheiten mit Kampfgruppen zu verstärken, die gegenwärtig ausgebildet und einem besonderen Ausbildungsprogramm unterzogen werden. Weibliche Soldaten wurden an Straßensperren stationiert, um palästinensische Frauen zu überprüfen. Auch Hunde, die darauf abgerichtet sind, Sprengstoff aufzuspüren, werden an den Straßensperren zum ersten Mal eingesetzt. In der vergangenen Woche entdeckte eines der Tiere Spuren von Sprengstoff in einem Fahrzeug an einer Straßensperre in Beka-Asharkia.

4. Am Mittwoch, 8. Oktober, wurde die Genehmigung erteilt, die Verhaftung von Rädelsführern einer Serie von geplanten Terror-Anschlägen zu veröffentlichen – einschließlich des Terror-Anschlages auf den Bus Nr. 2 in Jerusalem. Die drei Personen sind israelische Araber, Einwohner von Ost-Jerusalem und im Besitz eines blauen Personalausweises (der ihnen freie Einreise nach Israel gewährt). Nach einem Hinweis der Palästinensischen Behörde sprengte die I.D.F. in Tul Karem einen Koffer, der 20 Kilo Sprengstoff enthielt und für einen Terror-Angriff innerhalb von Israel verwendet werden sollte.

Wir werden Sie, liebe Leser, natürlich über alle weiteren Entwicklungen in den kommenden Tagen auf dem Laufenden halten.

Keren Hayesod 10-10-2003

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem