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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

Auf Einladung des Berliner KH-Delegierten Yaron Zachar in Deutschland:
Eindrucksvoller Vortrag des israelischen Terroropfers Sonja Nutov

Berlin (KH)- Sonja (Nutov) ist 1994 aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel eingewandert. Im gleichen Jahr fing sie an, Tanz und Choreographie zu studieren. Nur ein Jahr später musste Sonja ihr Studium unterbrechen, oder besser, sie wurde durch einen Terroranschlag gezwungen, ihr Studium abzubrechen.

Der Selbstmordattentäter, der sich im August 1995 in die Luft sprengte, ermordete fünf Menschen und verletzte fast weitere 100. Eine davon war Sonja, die jetzt nach Deutschland kam, um vom Weg ihrer Genesung zu erzählen.

Sonja erzählte vom Schock des Anschlags, von den verletzten und zerfetzten Körpern, den weinenden, schreienden und vor Schmerz stöhnenden Menschen und auch vom Arzt, der ihr im Krankenhaus mitteilte, sie würde ihr Tanz-Studium nicht mehr beenden können. Dank ihres eisernem Willens gelang Sonja jedoch das Unmögliche: Trotz erheblicher Zweifel ihrer Familie, ihrer Freunde und ihres Arztes, brachte sie ihr Tanz-Studium zu Ende.

Sonjas Geschichte sorgte vor Publikum in Leipzig, Rostock, Berlin, Bremen, Chemnitz und Lübeck für große Anteilnahme, was sich vor allem an den hohen Spenden für Keren Hayesod ausdrückte. Damit wird den vielen Terroropfern geholfen, die Sonjas Tortur nun auch leider durchstehen müssen.


Sichtlichen Eindruck bei den Zuhörern machten die Worte des israelischen Terror-Opfers Sonja Nutov (stehend).

Keren Hayesod 29-10-2003

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem