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Trotz der gegenwärtigen Unruhen: In den letzten zehn
Monaten wanderten über 42.000 jüdische Menschen in Israel ein
Alleine in Judäa und Samaria wurden
über 1000 Olim integriert
Jerusalem (KH) – Trotz der gegenwärtigen Situation
in Israel geht die Einwanderung weiter. Nach Angaben der Jewish Agency
sind seit Beginn der Unruhen 41224 jüdische Menschen ins Land gekommen,
davon stammen 32660 aus der früheren Sowjet Union.
Weitere Zahlen der JA belegen, daß trotz der Androhung
von Gewalt, über 1000 Olim sich in Siedlungen in Judäa, Samaria und dem
Gaza Streifen niederließen. Der Vorsitzende der Jewish Agency Sallai
Meridor, hieß 43 neue Einwanderer aus Mexiko willkommen, die gerade in
Israel angekommen waren, um sich in der Stadt Kochav Ya’akov in der
Region von Mate Binyamin niederzulassen.
Rafael Dagan wanderte vor kurzem aus Frankreich nach
Israel ein und ließ sich in Kochav Hashachar nieder, eine Siedlung, die
auch in der Region Mate Binyamin liegt. Er meinte zu seiner neuen
Heimat, daß diese Siedlung ein wunderbarer Ort sei und es komme mir so
vor "als würden wir in Paris leben. Dies ist das Land Israel und die
Menschen müssen hierher kommen und hier leben. Wenn zum Beispiel mehr
Juden nach Hebron kommen würden, um hier zu leben, würde es die
gegenwärtigen Probleme einfach nicht geben."
Die Abteilung "Ansiedlung" der Zionistischen
Welt-Organisation koordiniert die Bemühungen der Yesha Siedlungen, um
neue Einwanderer in ihre Häuser unterzubringen. Diejenigen Olim, die in
diesen Siedlungen wohnen wollen, werden im ersten Jahr in besonderen
Eingliederungszentren untergebracht, wo sie Hebräisch lernen und bei der
Jobsuche unterstützt werden. Am Ende des Ulpan ziehen die Olim in von
ihnen ausgewählte Siedlungen oder in Wohnungen, die näher an ihrem
Arbeitsplatz liegen.
Etwa 1000 Einwanderer aus Frankreich, England, USA und
den Lateinamerikanischen Ländern wurden im letzten Jahr auf diese Weise
durch Programme der WZO-Siedlungs-Abteilung integriert. Die meisten von
ihnen wurden in folgenden Gebieten untergebracht: Kochav Hashachar,
Hinanit, Eli, Gedid, Beit Yatir, Kochav Ya’akov, Shavei Shomron sowie in
den Siedlung auf den Golan-Höhen. |