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Israel Update

Botschaft von Premier-Minister Ariel Sharon:
„Hilfe der Keren Hayesod-Familie für Israel heute nötiger denn je“

7. April 2002

Liebe Freunde,

Seit September 2000 muß sich Israel einer nie zuvor dagewesenen Welle von terroristischen Gewalttaten erwehren, die von den Palästinensern ausgelöst wurde. All unsere Zurückhaltung, unsere weitgehenden Zugeständnisse und die Bemühungen, Frieden zu erringen, wurden lediglich mit Terror und Blutvergießen belohnt.

Als Folge der brutalen Angriffe während der Pessach-Festtage, hat die Regierung Israels ein militärisches Unternehmen in die Wege geleitet, das die Wiederherstellung der Sicherheit für unsere Bürger zum Ziel hat. Dies ist ein Kampf für unsere Heime, Werte und unsere Art zu leben. Obwohl dieser Kampf lang und schwierig sein wird, so steht doch fest, dass wir nur durch den Sieg über den Terror einen Waffenstillstand und gegenseitige Versöhnung erzielen können.

Die Bevölkerung und die Wirtschaft Israels haben als Folge dieser fortwährenden Krise gelitten. Der Tourismus ist dramatisch zurückgegangen, die Arbeitslosigkeit steigt und die Haushalts-Mittel der Regierung müssen vom sozialen Bereich auf die Verteidigung umgeschichtet werden.

Heute benötigen wir Sie alle mehr denn je zuvor. Ich rufe Sie dazu auf, sich öffentlich zu Ihrer Solidarität zu Israel zu bekennen und aus ganzem Herzen und mit allem, was Ihnen wirtschaftlich möglich ist, die Spenden-Aufrufe des Keren Hayesod zugunsten Israels zu unterstützen. Da die Unterstützung der Aliyah weitergehen muß, besonders in Zeiten wie diesen, weiß meine Regierung, dass es von grundlegender Bedeutung ist, eng mit dem Keren Hayesod, dem UJC und der Jewish Agency zusammenzuarbeiten, um die Eingliederung von mindestens 20 000 Juden aus Argentinien innerhalb der kommenden drei Jahre zu ermöglichen.

Während der gesamten Geschichte des Staates Israel hat sich die Keren Hayesod-Familie immer den Herausforderungen gestellt – und hat unseren Feinden durch das Sammeln von Spenden zur Stärkung des Staates Israel geantwortet, unabhängig davon, ob es um die Rettung von jüdischen Menschen aus gefährdeten Ländern ging und um ihre Eingliederung zu unterstützen, oder ob es darum ging, Israels soziale und erzieherische Infrastruktur zu entwickeln.

Dies sind schwierige Zeiten für den Staat Israel, aber das jüdische Volk war schon mit schwereren Zeiten konfrontiert. Wie bereits in der Vergangenheit, so bin ich mir sicher, dass wir zusammen, entschlossen und voller Vertrauen in die Gerechtigkeit unserer Sache, die gegenwärtigen Gefahren überstehen und siegen, Frieden erzielen und die Sicherheit für uns, unsere Nachbarn und zukünftige Generationen wieder herstellen werden.

Mit freundlichen Grüssen

Ariel Sharon

keren-hayessod.de / 10-04-02