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Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

Stuttgarter Magbit-Eröffnung:
Ganz im Zeichen der Hilfe für Israel

Der Vorsitzende des Stuttgarter Magbit, Meir Widerker, eröffnete die diesjährige Eröffnungsveranstaltung und bat die Gäste um großzügige Spenden für Israel.

Stuttgart (KH) – Mehr als 120 Gäste begrüßte der Vorsitzende des Stuttgarter Magbit, Martin Widerker, bei der diesjährigen Eröffnungsveranstaltung im Saal der jüdischen Gemeinde der württembergischen Landeshauptstadt, darunter den Botschafter des Staates Israel, Shimon Stein, Landesrabbiner Berger, den Münchner Magbit-Vorsitzenden Dr. David Leschem zusammen mit dem süddeutschen KH-Delegierten Michael Salomon sowie die Mitglieder des Gemeindevorstandes und Repräsentanten der IRG.

Dabei hieß er auch zahlreiche jüdische und christliche Spender willkommen, die dem Keren Hayesod und damit Israel seit Jahren die Treue halten. Auch bei der Vorstandssprecherin der IRG, Barbara Traub, bedankte er sich für ihr Kommen und ihre Unterstützung. Diese würdigte in ihrer Begrüßung die Arbeit des Keren Hayesod und bat die Gäste um Spenden für Israel.

Widerker betonte in seiner Rede, dass die diesjährige Magbit-Eröffnung von der Entwicklung in Israel mit den Selbstmord-Terroranschlägen und dem daraus resultierenden militärischen Vorgehen der Regierung Israels überschattet sei. Er verwies darauf, dass Israel in einem Kriegszustand sei und einen nationalen Notstand ausgerufen habe. Dieser Situation könne sich kein jüdischer Mensch sowie kein Freund des jüdischen Volkes entziehen. Die militärischen Ausgaben würden in vielen anderen Bereichen des Haushalts Israels fehlen. Deshalb seien großzügige Spenden heute mehr denn je nötig.


Das Duo Reim aus Israel unterhielt die Gäste der Stuttgarter Magbit-
Eröffnung im Saal der jüdischen Gemeinde der Landeshauptstadt.

Botschafter Stein ging in seiner Rede detailliert auf die Lage Israels unter dem Eindruck der Terror-Anschläge ein und betonte, dass Israels Wirtschaft davon sehr betroffen sei. Gerade deshalb sei es heute wichtig, Israel mit Spenden zu unterstützen, damit der Staat seinen Verpflichtungen gegenüber seinen Bürgern im sozialen Bereich nachkommen könne. Gleichzeitig müsse der Staat auch in Zukunft wachsam gegen Terror-Anschläge sein, was wiederum weitere erhebliche Mittel verschlinge.

Die Gäste der Veranstaltung wurden schließlich vom Duo Reim aus Israel unterhalten, die dem Abend eine gelungene musikalische Note verliehen. Der Abend endete mit einem erfolgreichen Spendenergebnis und dem Singen der Hatikwa.

Keren Hayesod 21.04.2012

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem