israel-tourismus.de / nahost-politik.de / zionismus.info / hagalil.com
Presseschau des
Keren haYesod
Jerusalem

Wahlen zur 16. Knesset:
4.7 Millionen Israelis treten am 28. Januar an 7700 Wahlurnen des Landes

Von Dan Izenberg, 22. Januar 2003

Insgesamt 4,720,075 wahlberechtigte Israelis werden am 28. Januar ihre Stimme für den 16. Knesset abgeben, wie Tamar Edri, Generaldirektor der Wahl-Ausschusses, in dieser Woche mitteilte. Der Wahl-Ausschuß hat 7,736 Wahl-Stationen in 18 Wahl-Distrikte eingerichtet, in die das Land eingeteilt ist. Es wird auch 45 Wahl-Stationen in Gefängnissen und Polizei-Wachen sowie weitere 186 in Krankenhäusern geben. Im Ausland haben bereits die Wahlen in 92 Wahl-Stationen stattgefunden.

Zusätzlich hat die Armee 1,400 Wahl-Stationen eingerichtet, einschließlich 400 mobile Stationen. Die Wahlen in der Armee beginnen bereits am Sonntag und werden drei Tage dauern, sie enden um 10 Uhr abends am Dienstag, den 28. Januar, zu gleichen Zeit, an der die Wahl-Stationen für die allgemeine Bevölkerung schließen.

Es wird mindestens zwei weitere Tage dauern, bevor das Wahlergebnis vorliegt. Nach den Worten von Edri wird es etwa 48 Stunden dauern, bis alle Stimmen derjenigen Wähler ausgezählt sind, die ihre Stimme nicht in den regulären zivilen Wahl-Stationen abgegeben haben.

Es ist eine komplizierte Prozedur, diese Stimmen auszuzählen, deren Zahl Edri auf 150,000 schätzt. Ihre Auszählung beginnt nach dem Schließen der Wahl-Stationen, sie werden in doppelten Kuverts aufbewahrt, erreichen Jerusalem nach Schluß der Wahlen und werden in der Zentrale des Wahl-Ausschusses gezählt.

Wie die anderen Wahlstimmen auch, werden diese von der Sekretärin und von mindestens zwei der drei Partei-Beobachter gezählt, die sich in der Station aufhalten.

Jeder Wahlzettel wird aus dem blauen Umschlag gezogen, in den er vom Wähler geschoben wurde. Ein Offizieller liest den Buchstaben auf dem Wahlzettel vor, während ihn ein anderer in eine Registratur einträgt. Nach der Registrierung wird der Wahlzettel auf einen Dorn aufgespießt, es gibt jeweils einen Dorn pro Partei.

Nachdem alle Umschläge geöffnet und die Wahlstimmen eingetragen wurden, zählen die Offiziellen die Wahlzettel auf jedem Dorn, um die Korrektheit der Zählung ein weiteres Mal zu überprüfen.

Danach werden die Wahlurnen, die Registratur und die Wählerlistn in das Distrikt-Büro des Wahlausschusses gebracht und in einen Computer eingetragen. Angestellte stellen sicher, dass die Zahlen, die in dem Computer eingetragen wurden, mit jenen in der handgeschriebenen Registratur übereinstimmen.

Wenn die Zahlen auf dem Computer freigegeben werden, werden sie von der Zentrale des Wahlausschusses in Jerusalem übernommen, gleichzeitig wird das Registratur-Verzeichnis vom regionalen Büro an die Zentrale nach Jerusalem verschickt.

Nach Edris Worten wird besonders darauf geachtet, dass jene, die in den besonderen Wahl-Stationen ihre Stimmen abgeben, dies nicht zweimal tun. Der äußere Umschlag enthält den Namen, die Adresse und die Identitäts-Nummer jedes Wählers. Diese Information wird mit der jeweiligen Wahl-Station am Wohnort jedes Wählers abgeglichen.

Nach den Worten von Oberst Shaul Magnesi, der für die Durchführung der Wahlen in der Armee verantwortlich ist, tauchten die Namen von 150 Soldaten bei den Wahlen im Jahre 1999 doppelt auf, einmal bei der Wahl-Station der Armee und einmal in der Wahl-Station ihres Heimatortes. Die Armee untersuchte diese Fälle und stellte fest, dass sich 20 Soldaten strafbar gemacht hatten.

Keren Hayesod 23-01-2003

übersetzungsdienst der medienabteilung des keren hayesod jerusalem